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Parco dell'Alpe Veglia e dell'Alpe Devero

Dies ist ein lokales banner für Operateure, Aktivitäten und Initiativen des Territoriums

Naturschutzgebiet

Identitätskarte

  • Alpe Veglia e Alpe Devero Parco naturale a gestione regionale:
    • Grundstucksgröße (ha): 8.593,64
    • Niedrigste Höhe (m): 1.600
    • Grösste Höhe (m): 3.553
    • Regionen: Piemonte
    • Provinzen: Verbano-Cusio-Ossola
    • Städte: Baceno, Crodo, Trasquera, Varzo
    • Zur Festlegung von Maßnahmen: LR 32 14/03/1995
    • Offizielle Liste Nat.: EUAP1056
  • Andere Schutzgebiete verwaltet:
    • Parco Naturale dell'Alta Valle Antrona
    • ZPS Alte Valli Anzasca, Antrona e Bognanco
    • ZSC e ZPS Alpi Veglia e Devero - Monte Giove

 

 
Steinböcken

Alpe Devero


(Naturpark)

Das Tal des Devero ist eines der schönsten Täler des Ossola. Man kann bis Goglio fahren, dann von hier aus den schönsten Ort des Tales über einen Saumpfad erreichen, nämlich Alpe Devero. Die weite Hochebene wird von schönen Wasserfällen (dell'Inferno, di Buscagna usw.) charakterisiert.
Grosse Lärchenwälder umschliessen die Hochebene, mit Alpenrosen und Heidelbeeren. Neben den Lärchen kann man auch Erlen, Weidenbäume, Ebereschen und Rottannen vorfinden. Die zahlreichen feuchten Bereiche des Parks sind unter botanischem sowie faunistischen Gesichtspunkt interessant.

Die hiesige Fauna mit ihren Gämsen und Murmeltieren ist typisch für die Alpen.
Sehr interessant unter archäologischem Blickpunkt sind die in Passo dell'Arbora geborgenen Fundstücke aus der Bronzezeit.

Weide Veglia

Alpe Veglia


(Naturpark)

Alpe Veglia ist ein grosses Bergbecken aus der Eiszeit, welches von einer Gebirgskette begrenzt wird, die in Richtung Südosten von einem durch den Fluss verursachten Schnitt unterbrochen wird, so dass das Becken mit dem Haupttal verbunden ist. Dieses Gebiet ist das reichste der Westalpen, unter mineralogischem Gesichtspunkt. Das grosse Becken des Alpe besteht aus Anlandungen, und die Umgebung aus Moränenhaufen. Die Landschaft umfasst Seen, Wildbäche und Wasserfälle, die von geologischen Entwicklungen geformt wurden, die heute noch im Gang sind. Interessant sind hier auch einige Aufschlüsse von Dolomit- und Kalkgestein.La vegetazione è caratterizzata dalla presenza di pascoli e, fino ai 2.200 metri circa di quota, di ampi boschi. Nel sottobosco prevalgono formazioni di rododendro e mirtillo. Nel Parco sono state classificate circa 320 specie botaniche il 22% delle quali risultano rare: si ricordano tra queste ultime la Gentiana brachyphylla, l'Astragalus leontinus, e la Kobrenia simpliciscula.

Die Vegetation besteht hier hauptsächlich aus Weiden und Wäldern, bis hin zu 2.200 m Höhe). Im Unterholz kann man Alpenrosen und Heidelbeeren vorfinden. In diesem Park wurden bereits gut 320 Pflanzenarten gefunden, und fast 22% davon bestehen aus den seltenen Arten Gentiana brachyphylla, Astragalus leontinus und Kobrenia simpliciscula.
Der Park ist aber auch reich an Fauna. Gämsen, Murmeltiere und Alpenhasen sind hier die am stärksten verbreiteten Tierarten. Was Vögel betrifft, so sind der Königsadler und das Birkhuhn die am häufigsten vorkommenden Arten.
Nennenswert sind ausserdem die etwa 9000 Jahre alten archäologischen Fundstücke des Piana del Veglia, welche aus dem Mesolithikum stammen.

Eselchen im Alp La Balma
Einheimische Kühen Sangiatto

Die Fauna des Parks

Gämsen sind im Park häufig zu sehen. Sie bevorzugen allerdings die hohen Hänge für den Sommer und bleiben im Winter lieber weiter unten. Verbreitet sind auch Rehe, welche die Wälder bevorzugen. Seit Kurzem sind auch viele Hirsche vorzufinden, für die der Park einen idealen Lebensbereich darstellt. Auch Steinböcke, welche in den 70ern wieder eingeführt wurden, sind jetzt perfekt integriert. Auch das Murmeltier ist in diesem Park häufig zu sehen. Durch einen Pfiff warnt es kurioserweise die anderen vor dem Königsadler, der für die Murmeltiere übrigens eine grosse Gefahr darstellt.
Weitere im Park vorhandene Säugetiere sind Schneehase, Fuchs, Hermelin, Dachs, Eichhörnchen, Spitzmaus und Schermaus. Weitere im Park vorhandene Raubvögel sind Bussard, Habicht, Sperber, Turmfalke, Eule, Rauhfusskauz, Sperlingskauz, Schneehuhn, Birkhuhn, Steinhuhn, Specht, Wasseramsel, Ringdrossel, Rotschwänzchen, Braunelle, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Girlitz, Meisen, Häher und Rabe.
Was Reptilien angeht, so sind die ökologisch nützlichen Vipern vorhanden. Sie sind gut verbreitet, aber schwer zu sehen, weil sie ängstlich und zurückhaltend agieren.
Feuchte Gebiete und Seen bilden übrigens ein wichtiges Stück Umwelt, indem man dann auch den Grasfrosch, den Alpenmolch, kleine Krustentiere und Libellen zu sehen bekommt.

Angebauter Rainfarn in Crampiolo

Die Flora und Vegetation im Park

Die verschiedenen Habitats, vielfältig unter ökologischem und klimatischem Gesichtspunkt, ermöglichen das Leben vieler Pflanzenarten innerhalb von Park und Umgebung, von den fetten Weiden bis hin zur Schneeflora.
Die zwei Becken von Pian di Veglia und Devero haben einander ähnliche Merkmale. Sie sind feucht, moorig und wurden progressiv urbarisiert, um die Produktion von Futterpflanzen zu steigern.
Trotzdem sind Feuchtbiotope überall im Park zu finden. Die Weiden bestehen aus Gräsern, Zypergräsern und Wegerichte, wie z.B.: Gentiana acaulis, Biscutella laevigata, Orchis sambucina, O. maculata und Nigritella nigra.
Ein grosser Anteil des Gebietes zwischen 1500 und 2000 m Höhe wird von Wäldern gedeckt. In grosser Höhe gibt es Lärchen, Rottannen, Weisstannen und Vogelbeerbäume (S.Aucuparia), danach Zwergmehlbeeren (S.Chamaemespilus), Weidenbäume, Erlen und Birken. Auf den Kalkhängen ist der Wald prächtig, auf den Kieselhängen hingegen spärlich und wird oft von Felsen oder Rinnen unterbrochen.
Das typische Unterholz des Lärchenwaldes besteht aus Alpenrosen und Heidelbeeren. Man kann hier aber auch die seltensten Blumen der Alpen sehen, wie besipielsweise die Aquilegia Alpina.
Mit der Höhe wird die Vegetation also immer spärlicher. In grosser Höhe herrschen Gräser und Zypergräser vor, und die Pflanzen, die nicht vom Schnee bedeckt sind, müssen jährliche Temperaturschwankungen von bis zu 80 Grad ertragen.
In den Gebieten mit Felsen und Moränen werden die Farben der Blumen intensiver, um Bestäubungsinsekten anzuziehen. Hier kann man Alpenchrysantheme, Eisranunkel, miosotys azzurro, Genipkraut (Artemisia genepi und A. mutellina) betrachten.
Diese Beschreibung ist sicherlich zu kurz, um die zahlreichen Aspekte der Natur des Parks zu vertiefen. Aber die Besucher werden sich sicherlich aufmerksam umschauen. Dies wäre ein wichtiger Schritt, um die Vielfalt der hiesigen Umwelt begreifen zu können.

Codelago
Foto von Andrea Rocchietti

Physische Umwelt

Unter geologischem Gesichtspunkt gehört das Gebiet von Veglia-Devero zu den Westalpen. Es ist eine komplexe Struktur aus Einheiten bzw. Schichten, die geologisch unterschiedlich sind. Sie stammen aus der Entwicklung der Alpenkette und wurden durch die Einwirkung des Gletschers bis hin zu ihrem heutigen Aussehen verändert.
Die braunroten Felsen des Berisal sind im nordwestlichen Teil von Veglia und nur teilweise in Devero vorzufinden. Sie bilden gememinsam mit den hellen Felsen des Monte Leone einen Teil der schönen Gebirgskämme des Parco. Diese Felsen können ab dem östlichen Hang des Monte Leone oder des Cervandone gesehen werden, wo die Gesteinsschichten dank ihrer verschiedenen Farben besonders gut erkennbar sind.
Mineralogisch gesehen ist der Park eines der wichtigsten Gebiete der Alpenkette. Monte Cervandone ist besonders berühmt, und zwar wegen seiner insgesamt 127 Mineralarten 127, von denen einige weltweit einzigartig sind (Gneis, Gasparite, Cafarsite usw.).
Sehr interessant ist die Serpentinite, welche die Cime della Rossa del Crampiolo und della Marani durch ihre Farbe hervorhebt. Das Hauptmineral dieser Felsen im Gebiet einzigartig, was Farbe, Dichte und Struktur betrifft, so dass es als besondere Variante (antigorite, aus Valle Antigorio) betrachtet wird.
Von den Gebirgskämmen nun wieder hin zu den Becken von Veglia und Devero, die in der Eiszeit grosse Kare waren.
Die Einwirkung des Gletschers ist ein sichtbares Zeichen der Geschichte des Gebietes. Viele Gesteine, z.B. südlich von Lago d'Avino oder am Passo della Rossa, wurden durch seine Reibwirkung gerundet.
Auf ähnliche Weise wurden die Felsblöcke vom Eisstrom an verschiedenen Orten abgelagert.
Eine weitere Folge der Vergletscherung sind Moränen, d.h.Gerölle, die vom Eis abgelagert wurden, welche sich beispielsweise am Fusse des Ghiacciao d'Aurona befinden.
Der Zauber des Parks besteht also in der Vielfältigkeit des Gebietes, das man über seine Wanderwege wunderbar entdecken kann. Für den aufmerksamen Besucher ist der Parco eine Welt für sich, die es langsam und intensiv zu geniessen lohnt.

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