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Parco Naturale Regionale dell'Aveto

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Dies ist ein lokales banner für Operateure, Aktivitäten und Initiativen des Territoriums

Naturschutzgebiet

Identitätskarte

  • Aveto Parco Naturale Regionale:
    • Grundstucksgröße (ha): 3.018,77
    • Regionen: Liguria
    • Provinzen: Genova
    • Städte: Borzonasca, Mezzanego, Ne, Rezzoaglio, Santo Stefano d'Aveto
    • Zur Festlegung von Maßnahmen: LR 50/1989 - LR 12/1995
    • Offizielle Liste Nat.: EUAP0966
  • Andere Schutzgebiete verwaltet:
    • SIC Monte Ramaceto
    • SIC Monte Zatta - Passo Bocco - Passo Chiapparino - Monte Bossea
    • ZSC Parco dell'Aveto

 

 
Pian d'Oneto

Der Park

  • Oberfläche: Naturpark 3018 ha, wie folgt aufgeteilt:                                                 
    • "Riserva generale orientata" (RGO), Reserven: 1340 ha
    • "Aree di protezione" (AP), Schutzgebiete: 1606 ha
    • "Aree di sviluppo" (AS), Entwicklungsgebiete: 45 ha
    • "Monumento naturale" (MN), Naturdenkmäler: 27 ha
    • "Area contigua", umliegende Gebiete: 1343 ha

Der Park liegt im Hinterland des Tigullio und schützt eines der schönsten Gebiete des ligurischen Apennins. Das Gebiet ist über 3000 ha gross und umfasst drei Täler, nämlich Val d'Aveto, Val Graveglia und Valle Sturla, die sich durch besondere Eigenschaften wie Hochgebirge, Weiden und Buchenwälder (Val d'Aveto), Wiesen, Wälder aus Kastanienbäumen und Haselnusssträuchern, Gemüsegärten und Olivenhaine (Valle Sturla) sowie rustikale Landschaften mit Olivenhainen, Weinbergen und Bergwerken (Val Graveglia) auszeichnen.

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Lame Wald - Umweltbildung

Die Täler des Naturparks

Val d'Aveto ist von Bergen umgeben, die das Tal vor äusseren Einflüssen schützen und von den umliegenden Gebieten isolieren.

Valle Sturla ist ein typisch ligurisches Tal, das vom Gebirgskamm aus auf einer Höhe von über 1000 m in Richtung Meer abfällt. Es hat Weiden, Kastanienwälder, Haselnusssträucher, Gemüsegärten sowie Olivenhaine zu bieten-bis hin zum Wildbach Lavagna in der Nähe der Strände des Tigullio.

Val Graveglia hat eine besondere Geschichte. Durch bedeutende Bewegungen in den diversen geologischen Epochen kam es zur Entstehung der Felsen, welche heute das Tal kennzeichnen, sowie zu besonderen Formationen, die das Erdreich mit seltenen Mineralien bereichert haben.

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Lame See

Geologie

Die heutige Landschaft des Naturparks ist das Ergebnis grosser Bewegungen und Ereignisse, die mit den Vereisungen verbunden waren. Die höchsten Gipfel im Naturpark, Aiona und Penna, bestehen aus Ophiolithen, die auch grüne Steine genannt werden. Es handelt sich dabei um Gesteine unterschiedlicher Natur und Herkunft, wie z.B. Peridotit, Serpentinfels, Gabbro oder Basalt, die sich auf dem Grund des antiken ozeanischen Beckens im ligurisch-piemontesischen Ozean herausgebildet haben.

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Blüten im Park

Vegetation und Flora

Im Laufe der Jahrhunderte hat der Mensch dieses Territorium stark geprägt und bestimmte Naturräume geschaffen, um Land bestellen und Vieh züchten zu können. Deswegen findet man im Naturpark Wiesen, Weiden, Kastanienwälder und Haselnusssträucher vor.
Auch die Wälder wurden verändert, da der Mensch nützlichen Pflanzenarten bevorzugte. So sind Buchenwälder, Eichenwälder, Mischwälder aus Weissbuche und Blumenesche sowie kleine Waldabschnitte am Flussufer aus Weiden und Erlen entstanden.
Dank der ausserordentlichen Vielfalt an Naturräumen, Substraten und Mikroklimata besitzt unser Park solch einen unvergleichlichen Vegetationsreichtum.

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Monumentale Bäume

Denkmalbäume

Im Parkgebiet stehen auch sogenannte Denkmalbäume, die nach Regionalgesetz 4/1999 als lebende Denkmäler geschützt werden. Unter den jahrhundertealten Exemplaren sind Folgende aufzuzählen: Die Zypresse von Borzone, der Kastanienbaum von Poggio (in Borzonasca), die Flaumeiche von Gòsita (Gemeinde Ne) und die Riesensequoie in Allegrezze (Gemeinde S. Stefano d'Aveto). Die Buche des Monte Zatta (Gemeinde Mezzanego) ist auch als Faggio 40 bekannt und musste vor Kurzem wegen der Aggression durch Pilze gefällt werden. Im Naturpark gibt es noch weitere "Denkmalbäume", die im offiziellen Verzeichnis der Region aber nicht eingetragen sind, darunter befinden sich der sogenannte Elefant, ein grosser Kastanienbaum in der Nähe von Zanoni, die "Säulen des Herkules" und der "Waldkönig", eine riesige Buche in Foresta delle Lame.

Fauna des Parks

Fauna

Die grosse Vielfalt an Naturräumen hat die Erhaltung einer artenreichen Fauna bestimmt. Die Tierart von grösserer Bedeutung ist sicherlich der Wolf, welcher seit Kurzem in den Tälern des Naturparks auf Grund einer Wiederbesiedlung vorzufinden ist. Der Wolf hat auch unterschiedliche ligurische Ortschaften der Alpen kolonisiert. Da dieses Tier eine besondere Faszination ausübt, stellen Beobachtungen und Ausflüge auf seinen Spuren die begehrtesten touristischen Aktivitäten im Park dar.

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(auf Italeinisch)

Apotropäische Köpfe

Geschichte

Antike Gegenstände aus Kieselstein werden heute im Archäologischen Museum in Chiavari aufbewahrt. Archäologische Forschungen, Pollenuntersuchungen und die Anwesenheit von subfossilen Tannenstämmen auf dem Grund des Sees Lago degli Abeti haben Licht in die vorrömischen Epoche gebracht. Die ersten Bewohner des Naturparks waren demnach Volkstämme aus der Talsohle, die schon seit der Mittelsteinzeit vor über 7000 Jahren auf den wildreichen Bergen jagten. Später, vom Ende der Jungsteinzeit bis zur Bronzezeit, jagten hier andere Volkstämme, welche die üppigen Tannenwälder in Brand setzten, um Weiden für das Vieh zu erhalten. Dies beweist den Ursprung der Viehzucht vor 4000 Jahren, welche heute noch in dieser Gegend verbreitet ist.

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Schloss von S. Stefano d'Aveto

Architektur

Neben den berühmten Denkmälern Schloss Malaspina in S. Stefano d'Aveto aus dem 12. Jahrhundert und der Abtei in Borzone, die dem Heiligen Andreas geweiht ist, sollte man auch andere architektonische Werke erwähnen, wie beispielsweise die Glockentürme in Val d'Aveto (Cabanne, Rezzoaglio, Magnasco), die Ruinen des Klosters in Villa Cella, einer der ältesten Kirchen der Gegend, und andere religiöse Gebäude aus dem Mittelalter oder der Barockzeit, z.B. die Kirche in Allegrezze aus dem 15. Jahrhundert.

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Rete Natura 2000

Rete Natura 2000 ist ein europaweites ökologisches Netz zur Erhaltung von Naturräumen sowie Tier- und Pflanzenarten in Gebieten besonderer naturwissenschaftlicher Bedeutung. Unter diesen Gebieten findet man die GGB-Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung. Die Gründung dieses Netzes ist von der EG-Richtlinie Nr. 43 aus dem Jahre 1992, die als Habitat Richtlinie bekannt ist, vorgesehen, welche auf die Erhaltung der Biodiversität innerhalb der Europäischen Union abzielt. Der italienische Staat hat zur Gründung des Rete Natura 2000 mit einem spezifischen Projekt beigetragen. Im Rahmen dieses Projektes hat die Region Ligurien 124 GGB's innerhalb ihred Territoriums gegründet. Diese grosse Anzahl an Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung hängt von den vielen vorhandenen Naturräumen ab, welche eine ausserordentliche Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten mitbringen, und Ligurien unter die reichsten Gebiete Europas stellen, was Biodiversität angeht.
Die Bereiche des Netzes Natura 2000, die ganz oder teilweise innerhalb des Naturparks liegen, sind Folgende:

  1. Monte Ramaceto (Code IT1331810) 2813 ha
  2. Monte Zatta - Passo del Bocco - Passo Chiapparino - Monte Bossea (It1331909) 3009 ha
  3. Parco dell' Aveto (IT1331104) 6669 ha

Die Parkverwaltung ist für die Erhaltung der Naturräume sowie Tier-und Pflanzenarten in den GGB's auch ausserhalb seiner Grenzen zuständig.
In Zukunft werden die GGB's des Naturparks auch ausserhalb seiner Grenzen durch einen spezifischen Verwaltungsplan geschützt, welcher von der Parkverwaltung entworfen wurde.

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(auf Italienisch)

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