Parks.it Homepage
Dies ist ein lokales banner für Operateure, Aktivitäten und Initiativen des Territoriums

Anziehungspunkte

 

Von Venedig bis Rimini

Die Geschichte des Podeltas ist von der Interaktion zwischen Naturkräften und menschlichen Eingriffen gezeichnet. Diese Faktoren haben die Entstehung einer ausserordentlichen ökologischen und kulturellen Vielfalt innerhalb eines einzelnen Gebiets ermöglicht.
Das Deltagebiet hat sich wegen der Geröllablagerungen des Flusses Po durch über Jahrhunderte hinweg herausgebildet. Dies hat eine beständige Verschiebung der Küstenlinie mit sich gebracht; ein Gebiet zwischen Erde und Himmel, das sich in ständiger Entwicklung befindet.
Seit der Epoche der römischen Legionen und später der mittelalterlichen Pilger bildete das Gebiet ein Dreieck. Seine Eckpunkte waren das zauberhafte Venedig, das schöne Ferrara (Este Wanderweg) und das hübsche Ravenna (byzantinischer Wanderweg). Man darf aber auch das lebhafte Rimini im Süden nicht vergessen.

Weitere Infos


 

Ferrara, die Dame des Flusses

„Die Dame des Flusses"- so wurde diese Stadt von dem italienischen Schriftsteller Torquato Tasso genannt. Ferrara ist tatsächlich eine antike, nebelige Stadt, die seit ihrem Ursprung mit von welchselhaften Umweltbedingungen gezeichnet und mit ihrem Hauptelement Wasser eng verbunden ist.
Durch das einstige Patriziertum mit seinen Kriegen, seiner Aufklärungspolitik mit seinen Ausdehnungs- oder Schutzstrategien verwandelte sich eine Hüttensiedlung am Fluss Po in die Stadt, die wir heute als Ferrara kennen. Später mache sie die Herrschaft der Familie Este zu einem einzigartigen Zeugnis der Renaissance.
Man kann die Geschichte Ferraras heute noch ihren Steinen und ihrer gesamten Gestaltung ablesen, welche dank der sogenannten Addizione Erculea, der Stadterweiterung auf Initiative des Ercole von Este, prachtvoll und gemütlich zugleich wirkt. Ferrara verfügt über grandiose Paläste, erhabene Villen allgemein über eine schlichte städtische Architektur. Gemeinsam mit den "Delizie Estensi" gehört diese architektonische Landschaft seit 1999 dem UNESCO-Welterbe an.

Weitere Infos


 
 

Ravenna und der Glanz der Mosaiken

Das schöne Ravenna liegt im grünen Herzen der Poebene und erstreckt sich entlang der adriatischen Küste. Es handelt sich um eine moderne, lebhafte Stadt mit viel Kultur und Geschichte
Die byzantinische Zeit brachte Glanz an die adriatische Küste und Ravenna erreichte ihre Blütezeit im 5.-6. Jahrhundert. Im Jahr 540 wurde Ravenna zur Hauptstadt des Exarchates.
Diese Epoche hat Zeugnisse hinterlassen, z.B. das Mausoleum von Galla Placidia, die Kirche San Giovanni Battista, das Battistero Neoniano (Baptisterium der Orthodoxen), das Battistero degli Ariani (Baptisterium der Arianer), die Basilica dello Spirito Santo (Basilika des Heiligen Geistes), das Museo Arcivescovile (das Erzbischöfliche Museum), das Mausoleo di Teodorico (Mausoleum König Theoderichs) und die Basiliken San Vitale (ein altes Benediktinerkloster aus dem 10. Jahrhundert). Ausserdem gibt es Sant'Apollinare Nuovo und Sant'Apollinare in Classe mit ihren ausserordentlichen Mosaiken, die mittlerweile dem UNESCO-Welterbe angehören und Ravenna weltberühmt machten. Ravenna kann also durchaus als eine Perle der spätantiken und frühmittelalterlichen Architektur und Kunst bezeichnet werden.

Weitere Infos


 
 

Sechs Parks in einem

Ökologische und landschaftliche Merkmale unterteilen den Park in unterschiedliche „Stätten" oder „einheitliche Naturgebiete", wie sie im Einführungsgesetz bezeichnet werden. Der kleinste gemeinsame Nenner in jeder Stätte ist das Wasser mit seiner Salzhaltigkeit, das die Eentstehung der diversen Naturlandschaften bestimmt hat.

Weitere Infos

Gehe zur interaktiven Karte


 
Fischfallen
Fischfallen

Volano - Mesola - Goro

Die Stätte Volano – Mesola – Goro ist die am nördlichsten gelegene Stätte des Parco del Delta del Po dell'Emilia – Romagna, da sie sich an der Grenze zur Region Venetien befindet. Dieses Gebiet stellt einen wesentlichen Verbindungspunkt zum aktiven Teil des Podeltas dar und zeichnet sich durch besondere morphologische Merkmale aus. Das gesamte Gebiet liegt unterhalb des Meeresspiegels, mit Ausnahme der Dünenstreifen, wo die Dörfer von Mesola und die Strasse Romea liegen. Deiche schützen das Territorium vor Überschwemmungen.

Weitere Infos

Gehe zur interaktiven Karte des Bahnhofs


 

Comacchio historisches Zentrum

Comacchio ist eine Lagunenstadt, die seit jeher nur mit dem Boot zu erreichen ist, da sie schützend vom Wasser umgrenzt wird. Die Geschichte der Stadt ist mit den wirtschaftlichen Tätigkeiten in den Lagunen und mit den Salinen verbunden.

Weitere Infos

Gehe zur interaktiven Karte des Bahnhofs


 
 
 

Lagunen von Comacchio

Nach den Trockenlegungsarbeiten des 19.-20. Jahrhunderts und der 60er Jahre decken die Lagunen von Comacchio (zentrale Stätte des Parco del Delta del Po dell'Emilia –Romagna) eine Wasserfläche von über 13.00 ha. Auf den Kuppen und Ufern der Lagunen lebt die typische alophite Vegetation der Brackwasserlagunen (Salicornia veneta und Limonium). Aus der starken Wasserpräsenz sind traditionelle berufliche Tätigkeiten wie Fischerei und Fischzucht, in diesem Fall vorwiegend die Aalzucht, entstanden.

Weitere Infos

Gehe zur interaktiven Karte des Bahnhofs


 

Piienwald San Vitale - Feuchtgebiete in Ravenna

Diese Stätte des Parks erstreckt sich ca. 11.000 ha weit. Hier hat die Interaktion von Naturkräften mit der menschlichen Tätigkeit zur Entwicklung eines Territoriums mit ausserordentlichen Natur- und Kulturmerkmalen geführt. Auf dem Gebiet sind einige der wertvollsten Naturelemente überhaupt zu finden. Es gibt einen üppigen Pinienwald namens San Vitale, die Feuchtgebiete Ravennas, nämlich grosse Brackwasserlagunen, die mit dem Meer verbunden sind, die Naturoase von Punte Alberete mit ihrem überschwemmten Wald, der faszinierend anzusehen ist. Valle Mandriole, das sogenannte Reich des Reihers, die Ebene des Pirottolo und schliesslich die weite Wiese des Bardello.

Weitere Infos

Gehe zur interaktiven Karte des Bahnhofs


 
Saline von Cervia
Saline von Cervia

Pinienwald und Salinen

Beim Pinienwald in Cervia handelt es sich um den südlichen Streifen eines antiken Waldes, der sich beinahe ununterbrochen am adriatischen Strand ab Fluss Reno bis hin zur Stadt Cervia erstreckt. Die am meisten verbreitete Baumart ist hierbei der italienische Steinkiefer. Seine „Schirmkrone" unterscheidet ihn vom normalerweise an Stränden lebenden Strandkiefer. Die Salinen in Cervia sind ein Feuchtgebiet von 827 ha Grösse, das sich über eine Bodensenkung in der Umgebung der Küste erstreckt.

Weitere Infos

Gehe zur interaktiven Karte des Bahnhofs


 

Campotto di Argenta

Die Lagunen von Argenta sind ein seltenes Beispiel für Süsswasser- Feuchtgebiete in Europa. Diese Wasserfläche wurde auf Grund ihrer wichtigen hydraulischen Funktion nicht trockengelegt. Die Lagunen fungieren nämlich als Expanisionskammern. Hier fliesst das Hochwasser von zwei Nebenflüssen ein, falls der Fluss Reno bereits einen hohen Wasserstand erreicht hat. Das Territorium verfügt über ein weit verzweigtes Kanalnetz, welches Hochwasser mindern kann.

Weitere Infos

Gehe zur interaktiven Karte des Bahnhofs


share-stampashare-mailQR Codeshare-facebookshare-deliciousshare-twitter
© 2019 - Ente di gestione per i Parchi e la Biodiversità - Delta del Po