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Naturschutzgebiet

Identitätskarte

  • Grundstucksgröße (ha): 2.460,00
  • Regionen: Umbria
  • Provinzen: Terni
  • Städte: Arrone, Ferentillo, Montefranco, Polino, Terni
  • Zur Festlegung von Maßnahmen: LR 9 3/03/1995
  • Offizielle Liste Nat.: EUAP0237

 

 
Abtei von San Pietro in Valle (Ferentillo)

Das Territorium

"Kennst Du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg,
In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut,
Es stürzt der Fels und über ihn die Flut,
Kennst Du ihn wohl?"

(J. W. von Goethe, Mignon)

Die naturalistische und antropische Beschaffenheit des Parco Fluviale del Nera ist die Folge eines uralten Bedürfnisses; die Wasserläufe umzuleiten und die Potentialitäten eines derart üppigen Hydroregimes in eine Ressource umzuwandeln.
Von den Bonifika der alten Römer bis zum Bau der hydroelektrischen Zentralen im XIX Jahrhundert; das niedere Valnerina- Tal erzählt von sich selbst, in dem es uns durch Jahrhunderte der Durchsetzung des Baus von Klöstern und Abteien sowie Schlössern zu der Durchsetzung eines Einsiedlungsmodells führt, das auf der Agrikultur basierte. Dies inspiriert heute eine ökokompatible sozioökonomische Entwicklung und die Entscheidung für eine hohe Lebensqualität.
Die Vereinigung des Parco Fluviale del Nera verwaltet das Schutzgebiet seit dem Jahr 1995. Dazu gerhören die Städte Arrone, Ferentillo, Montefranco, Polino und Terni. Diese Vereinigung hat die prioritären Objektive der Wiederqualifizierung für Umwelt, Stadt, Kultur und Sehenswürdigkeiten analysiert und sich für die diffuse sowie koordinierte Planung einiger Eingriffe entschieden. Darunter fallen u.A. die Projekte "Agricoltura Biologica nel Parco" und "La Filiera della Carne Bovina del Parco", die Wiedereinführung von Themapfaden, z.B. in den archäologisch interessanten Tripozzo di Arrone und Monte Moro di Montefranco sowie die Beteiligung an den umweltdidaktischen Workshops mit dem Titel "Adottiamo il Parco". In Zusammenarbeit mit dem CIAV ("Centro Iniziative Ambiente Valnerina"), soll ausserdem das erste naturalistische Dokumentationszentrum des Parks entstehen. Untergebracht werden soll das Zentrum innerhalb der Räume des Schlosses "Palazzo Magalotti" in Collestatte.
Dieses Zentrum stellt heute das i- Tüpfelchen für den Park dar. Nach dem historischen Erbe der Petrus- Abtei in Valle, des Mumienmuseums in Ferentillo und des Museums des umbrischen Apennins sollen nun auch andere Aspekte der territorialen Identität eine immer bewusster werdende Art von Tourismus fördern.

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