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Die Kirche San Giuliano

Die kleine Ortschaft Rubianetta

Aus Richtung Druento kommend nach Überquerung des Stroms Ceronda teilt sich die Landschaft auf in die Wälder der Mandria-Hochebene und in das Flachland, auf dem das mittlerweile zerstörte Örtlein Rubbianetta lag.
Zeugnisse aus der Vergangenheit sind die Ruinen des Castellaccio und die Kirche San Giuliano mit herrlichen Fresken.
Die Kirche erhebt sich am Fuße des Hügels. Sie wurde im 12. Jh. erbaut und war an den Besitz der Benediktinerabtei von San Giacomo di Stura gebunden.

Quellen zu Folge war die Kirche im selben architektonischen Gothik-Stil des Piemont gebaut worden wie die Kirchen S. Antonio di Ranverso und S. Pietro di Pianezza, auch wenn die aktuelle Fassade mit Decke aus Holz und mit inneren Fresken die Frucht späterer Engriffe sind.
1489 wurde die Kappelle zur Pfarrei erhoben und mit bis heute erhaltenen Fresken bereichert, die auf das Jahr 1493 zurückgehen, wie die Figur des San Michele Arcangelo beweist.
Auch ist uns ein grandioses Kruzifix aus bemaltem Holz erhalten geblieben, welches auf das 15. Jh. zurückgeht und auf die Schule des Giacomo Jaquerio zurückführbar ist.
Andere kulturelle Neuigkeiten wurden durch den königlichen Künstler Giovenale Bongiovanni am Rivoli Schloss und auch am Palazzo Reale eingebracht, was hierbei auf das 18. Jh. zurückgeht und die Bildnisse der Madonna mit Kind, des San Domenico und des San Giuliano betrifft.
Die Kirche bleibt normalerweise geschlossen. Sie wird auf Anfrage für geführte Besuche am letzten Augustsonntag geöffnet.

Weitere Infos

Gemeinde: Druento (TO) Region: Piemont
(9198)Die Kirche San Giuliano
Die Kirche San Giuliano
(9199)Kirche San Giuliano - Innenbereich
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