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Parco Nazionale dell'Arcipelago di La Maddalena

www.lamaddalenapark.it

Services

Ausfertigung von Erlaubnisse und Genehmigungen

Die Genehmigungen des Parks: Was sind sie und wozu dienen sie?

Einige Tätigkeiten bzw. Sportschifffahrt, Angelsport, Sporttauchen sowie Wirtschaftstätigkeiten auf See sind im Parksgebiet nur nach vorheriger Ausfertigung von besonderen Genehmigungen erlaubt. Diese Genehmigungen werden kostenlos oder auch gegen Zahlung ausgefertigt. Die Zahlungen sind die wichtigste Finanzierungsquelle der Körperschaft des Parks (Ente Parco) sowie das Mittel, mit dem der Park die pünktliche Abwicklung des eigenen Auftrags garantieren kann, nicht nur durch Förderungs- und Umweltbildungstätigkeiten sondern auch durch die Kontrolle der Zahl von Wasserfahrzeugen, welche in den Archipel eintreten. Außerdem finanzieret der Park:

  • Die Positionierung von kostenlosen Muringsbojen;
  • Die Werke, die die Wasseroberfläche sicher für die Badenden machen;
  • Die Sanierung von geschädigten Gebieten;
  • Die Beobachtung der im Archipel anwesenden Delfine;
  • Die Öffnung der Museen, die sich beim CEA (das Zentrum für die Umweltblildung des Dorfs Stagnali) in der Caprera Insel befinden;
  • Das Management des Strands für Hunde (doggie beach) in der Caprera Insel.

Diejenigen, die nicht ansässiger sind, sollten die Genehmigungen für die Sportschifffahrt und das Tauchen mit Atemgeräten bezahlen. Zweck des Ente Parco Nazionale dell'Arcipelago di La Maddalena ist auch die Öffentlichkeit über die im Schutzgebiet erlaubten Tätigkeiten richtig zu informieren. Durch die ausgefertigte Genehmigung und das ausgegebene Informationsmaterial will der Park die Öffentlichkeit an der Wichtigkeit dieses Gebiets teilhaben lassen: Es geht um ein sogenanntes SIC (d.h. Gebiet von gemeinschaftlichem Interesse) und ZPS (Sonderschutzgebiet), welches wegen der Anwesenheit von seltenen sowie gefährdeten Tier- und Pflanzenarten geschützt wird.
Diejenigen, die mit ihrem Wasserfahrzeug ins Meeresgebiet des Parks ohne Genehmigung eintreten, begehen eine Verletzung der geltenden Vorschriften: Als Vergütung für das Eingangsrecht sollten sie auch einen zusätzliche Betrag bezahlen, welcher dem 40% der gesamten Summe entspricht. Um Geldstrafen zu vermeiden, empfehlen wir Sie Ihre Verhältnisse nach der obengenannten Modalitäten zu ordnen.
Falls jemand bei der Mortorio Insel Sie nach der Zahlung der Eintrittskarte im Parksgebiet fragen würde, bitten wir Sie, die Hafenbehörde (Capitaneria di Porto: tel. 1530 e CFVA: tel. 1515) über die Tatsache zu benachrichtigen, dass einen Betrug im Gange ist.


Zahlungsmodalität / Ausfertigung von Genehmigungen für die Sportschifffahrt und Sporttauchen

Die Genehmigungen für die Sportschifffahrt und Sporttauchen kann man wie im Folgenden beschrieben bekommen:

  1. Online Zahlung mit Kreditkarte (Paypal-Zahlungssystem): Es ist auch möglich, die Genehmigungen online und mit einem Rabatt zu bekommen.
  2. Bei den Vertragsstrukturen (darunter Hafen, Agenturen usw.), die sich in den Gemeinden von La Maddalena, Palau, Arzachena, Olbia, Alghero befinden.
  3. Beim ABÖ (Amt für die Beziehungen zur Öffentlichkeit) des Ente Prco, Via Giulio Cesare 7, La Maddalena: Nur hier werden die kostenlose Genehmigungen ausgefertigt. Es ist nötig das Amt im Voraus an der Telefonnummer 0789 790224 anzurufen und die notwendige Dokumentation zu haben.

Öffnungszeiten des ABÖ für die Ausfertigung von Genehmigungen

Vom 1. Juni bis dem 30. September: Von Montag bis Freitag, 9.30 bis 12.30 Uhr.

Offizielle Parkführer

Im Jahr 1999 hat der Ausschuss des Parco Nazionale dell'Arcipelago di La Maddalena mit einer öffentlichen Bekanntmachung 50 junge Oberstufenabgänger und Universitätsabgänger als offizielle Parkführer ausgebildet.

Weitere Infos

Exkursions Umweltführer - Jahr 2011

Flabellina affinis
Flabellina affinis

Tauchzentren

Der Parkausschuss will die Gründe vor Verankerung schützen, diejenigen bewahren, die innerhalb dieser Stätten den Tauchsport betreiben, und die Habitats mit ihren Evolutionsdynamiken bewahren. Diese gewähren das Wachstum der Meeresfauna auf dem gesamten marinen Schutzgebiet. Der Zugang zu den geschützten Tauchstellen wird nur den vom Parkauschuss authorisierten Tauchzentren gewährt. Sie müssen im Besitz einer kleinen, alphanumerischen Flagge sein, welche das Tauchzentrum und sein Recht auf das sportliche Tauchen identifiziert.
Jedes Tauchzentrum, maximal zweimal pro Stätte, kann, mit mindestens zwei Führern, mit maximal 12 Personen unter Wasser gehen. Freie Taucher dürfen nur dann in den PIP's tauchen, wenn sie dabei von den authorisierten Tauchzentren begleitet werden.

Authorisierte Tauchzentren

Cala Garibaldi: Die Obstgärten
Cala Garibaldi: Die Obstgärten
Caprera: Die Obstgärten Garibaldis
Caprera: Die Obstgärten Garibaldis
Caprera
Caprera

Garibaldi als Bauer: Ein Projekt zur Widerherstellung der Obstgärten des Garibaldi in Caprera

Das Projekt "Garibaldi als Bauer" ist eine Idee des Parkausschusses und begann zwischen 2010 und 2011. Sein Ziel ist, eine vollkommenere Vertiefung des Wissens um den Nationalhelden zu bieten. Dies soll über die Rekonstruktion von Orten, technischen Bereichen und über historische Bezeugungen der Bauernaktivität Garibaldis in Caprera geschehen. Ein Museumsparkours soll über die Museumsmauern und über das Garibaldi Kompendium hinausgehen, und es soll unter freiem Himmel eine deskriptive Erzählung aller Aspekte im Leben des Helden während seines Aufenthaltes auf der Caprera Insel geben.

Der Kontext
Die Caprera Insel stellt für die italienische Insellandschaft einen der wertvollsten Orte dar. Sie besitzt besondere ökologisch-naturalistische und historisch-kulturelle Eigenschaften. Durch das Projekt sollen die Spuren des Generals als Bauer auf Caprera aus der Vergessenheit befreit werden. Dies soll durch die Rekonstruktion seines einstigen Lebensraumes und durch einen Museumsparkours über Garibaldi's Leben auf der Insel geschehen. Garibaldi lebte zwischen 1855 und 1882 auf Caprera. Zwischen den heute als "Tola" und "Funtanaccia" bekannten Gebieten gelang es ihm, einen echten agrikulturellen Betrieb zu gründen. Dieser entwickelte sich nach südamerikanischem Modell; zuvor unbrauchbare Territorien wurden in Weinstöcke und Obstgärten verwandelt. Dieses Werk wurde von den wichtigeren Gesten Garibaldis überschattet, und dennoch bewahrt es ein enormes Wissenspaket über Garibaldi und das einheimische Kulturerbe, welches einigen Respekts würdig ist.

Die Aktivitäten
Die bisher durch den Parkausschuss vorsichtig umgesetzten Eingriffe stellen kleine Arbeiten dar, die das Territorium aufwerten und dem Besucher zeigen sollen, wie es früher einmal gewirkt haben muss. Eine tiefgreifende Veränderung der Orte ist nicht möglich, das fast 130 Jahre nach dem Tod des Generals die Natur ihren Lauf genommen und das Gebiet wieder für sich eingenommen hat. Der Park will den empfindlichen Gleichgewichtspunkt finden, der notwendig ist, um einige Inselzonen vom Verfall zu befreien. Diese Zonen betreffen Garibaldi's Leben auf der Insel und stellen zugleich ein wichtiges Erbe für die einheimische Kultur dar. Zur Zeit ist die einzige umgesetzte Form von Umweltrestaurierung die Schneidung der Macchia unterhalb des historischen Olivenhain, welcher ansonsten weiter in der natürlichen Vegetation untergegangen wäre.

Weitere Informationen auf: www.garibaldiagricoltore.it

Bocche di Bonifacio
Bocche di Bonifacio
Pinna nobilis
Pinna nobilis
Orchis latea
Orchis latea

Projekt PMIBB: Vom internationalen Meerespark über die Bocche di Bonifacio zum GECT PMIBB

Wenn man von einem internationalen Meerespark der Bocche di Bonifacio spricht, muss man daran denken, dass es zwei verschiedene Aspekte gibt. Zunächst geht es um die diplomatisch-internationale Ebene, welche seit diversen Jahren einen statischen Moment durchmacht. Weiterhin basiert sie hauptsächlich auf den Erklärungen von Absichten und auf Einigungsprotokollen, die von Italien und Frankreich unterzeichnet wurden. Bis heute existiert der internationale Meerespark nur auf der geographischen Ebene.
Bei dem zweiten und relevanteren Aspekt geht es um die technisch-operative Ebene der grenzübergreifenden Kooperation. Bereits seit einigen Jahren (seit 1999, als die Verwaltungsaktivitäten des Parco Nazionale di La Maddalena begannen) sind mit dem OEC institutionell-kulturelle Kooperationen zum wissenschaftlichen und naturalistischen Monitoring in Gang gesetzt worden. Auf Grund der auf international-diplomtischer Ebene fehlenden Normen und Regelungen, und auf Grund der für die Verwaltung diesen Schutzgebiets kandidierenden Ausschüsse, haben die Verwalter beider Schutzgebiete die Kreation eines grenzüberschreitenden Ausschusses vorgeschlagen, der Projekte und gemeinschaftliche Ressourcen präsentieren und verwalten soll, welche die Ortschaften in dem Gebiet um die Bocche betreffen. Der "Brief der Absichten zur Einrichtung eines internationalen Meeresparks der Bocche di Bonifacio", vom 15.6. 2010 in Palau, wurde von den italienischen und von den französischen Umweltministern unterzeichnet. Sie haben sich auf an zweierlei Fronten verpflichtet. Dabei geht es zunächst darum, "den Prozess der Einrichtung des grenzübergreifenden Meeresparks der Bocche di Bonifacio (PMIBB) zu finalisieren" und auch darum, "die Einrichtung eines GECT zwischen dem Parco nazionale dell'Arcipelago de La Maddalena und dem korsischen Umweltbüro nach der Regelung Nr. 1082/2006 des Europaparlamentes und des Europarates, einzurichten. All die ist auf den technisch-operativen Plan der Kooperation zwischen dem Parkausschuss und dem Office de l'Environnement de la Corse rückführbar.

Die Ziele des Projektes PMIBB-GECT
Der Ausschuss für den Nationalpark hat im Jahr 2009 im Rahmen des Projekts ReTraParc (grenzübergreifendes Netz der Parks) ein neues Projekt zur grenzübergreifenden, italienisch-französischen Kooperation "Marittimo 2007/2013" präsentiert; es handelt sich um das Projekt "PMIBB-GECT" (Parco Marino Internazionale delle Bocche di Bonifacio - Europäische Gruppe für territoriale KooperationGruppo Europeo di Cooperazione Territoriale).
Das Projekt hat zu dem Programm passende Ziele:

  1. Vorschlag eines gemeinschaftlichen GECT- Verwaltungsmodells für Struktur, Infrastruktur, Logistik, Technik und Wirtschaft.
  2. Erarbeitung eines gemeisnamen Verwaltungsplans mit;
    - der Ausweitung der ASPIM (Besonders geschützte Gebiete von mediterraner Relevanz) Anerkennung. Der französische Partner besitzt diese Ausweitung seit Kurzem, und sie wäre auch für das La Maddalena Archipel wichtig.
    - die gemeinsame Anfrage nach Anerkennung bei der UNESCO, wegen der innovativen Verwaltung des Gebiets über das GECT
    - das gemeinsame technisch-wissenschaftliche Monitoring zur Aufwertung der Sozioökonomie und der natürlichen bzw. antropischen Neigungen der Orte
    - die gemeinsame Erarbeitung von didaktischen Modellen, mit gemeinsamen Datenbanken
    - die gemeinsame Nutzung und Verwaltung von Mitteln zur Umweltförderung
  3. Die gemeinsame Adoption eines innovatigen Energie- Verwaltungssystems für die Insel Spargi (Verwaltungssitz) sowie für die Insel Lavezzi (technisch-wissenschaftlicher Standort) mit
    - einem strukturellen Eingriff zum Energiesparen
    - und dem Einsatz von alternativen Energien, die die Umwelt berücksichtigen.

Museen

Wichtige Museen werten die historisch-kulturellen Aspekte des Archipels auf. Besonders gilt dies, was das Garibaldi Kompendium mit dem Museumshaus des Giuseppe Garibaldi in Caprera angeht. Dieser ist ein für die nationale Einheit heiliger Ort, an dem der Held der zwei Welten einst als einfacher Seefahrer und Bauer lebte.

Weitere Infos

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