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Naturschutzgebiet

Identitätskarte

  • Arcipelago Toscano Parco Nazionale:
    • Grundstucksgröße (ha): 17.887,00
    • Meeresoberfläche (ha): 56.776,00
    • Regionen: Toscana
    • Provinzen: Grosseto, Livorno
    • Städte: Campo nell'Elba, Capoliveri, Capraia Isola, Isola del Giglio, Livorno, Marciana, Marciana Marina, Porto Azzurro, Portoferraio, Rio
    • Zur Festlegung von Maßnahmen: L 305 28/8/89 - DD MM 21/7/89, 29/8/90, DPR 22/7/96
    • Offizielle Liste Nat.: EUAP0010
  • Andere Schutzgebiete verwaltet:
    • ZPS Elba orientale
    • ZPS Isola di Capraia - area terrestre e marina
    • ZSC e ZPS Isole di Cerboli e Palmaiola
    • ZSC Isola di Capraia - area terrestre e marina
    • ZSC Scarpata continentale dell'Arcipelago Toscano
    • ZSC Scoglietto di Portoferraio
    • ZSC e ZPS Isola del Giglio
    • ZSC e ZPS Isola di Montecristo e Formica di Montecristo - area
    • ZSC e ZPS Isola di Pianosa - area terrestre e marina
    • ZSC e ZPS Monte Capanne e promontorio dell'Enfola
    • ZSC Isola di Gorgona - area terrestre e marina
    • Riserva MAB Unesco Isole di Toscana

 

 
Rosmarin

Das Toskanische Archipel

Der Toskanische Archipel umfasst sieben Inseln: Elba, Capraia, Gorgona, Pianosa, Montecristo, Giglio, Giannutri. Diese Inseln haben einen verschiedenen geologischen Ursprung: Capraia ist vulkanisch, Giglio und Elba sind vor allem granitisch. Die große geologische Vielfalt beeinflußt die Gestaltung und Landschaft jeder Insel. Die Anwesenheit der Menschen, die von Funden und von der alten Tradition der Mineralverarbeitung belegt wird, hat die ursprüngliche Vegetation stark geprägt. Die Steineichen überleben noch in einigen Gebieten der Insel Elba und die Macchia ist die am meisten verbreitete Vegetationsart.
Der Toskanische Archipel stellt einen wichtigen Zufluchtsort wegen der früher vorhandenen Landverbindungen zwischen der italienischen Halbinsel und dem sardisch-korsischen System dar. Deswegen leben im Archipel besondere Tier- und Pflanzenarten, die sich während der Isolierung parallel zu den Tier- und Pflanzenarten Korsikas und Sardiniens entwickelt haben. Im Archipel leben viele Seevogelkolonien, vor allem Sturmtaucher und Möwen. Darunter ist die seltene Korallenmöwe, eine endemische Vogelart des Mittelmeerraumes, die in wenigen Orten Italiens lebt. Hier wird auch die Mittelmeer-Mönchsrobbe gelegentlich gesichtet. Man kann oft auch Walfische sichten.

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Limenitis reducta
Möwen

Die Fauna

Die Inseln sind durch verschiedene endemische Tierarten charakterisiert. Einige Beispiele sind: Zitronenzeisig, Alpenbraunelle, Knarre, Sardischer Scheibenzüngler und Blattfingergeckos. Die Tierarten sind typisch für die mediterrane Umwelt; besonders verbreitet sind auch der Marder und das Wildkaninchen. Das Maremma-Wildschwein ist Anfang des 19. Jahrhunderts ausgestorben. Vor 30 Jahren wurde das Mitteleuropäische Wildschwein eingeführt. Diese Tierart hat sich auf der Insel Elba vermehrt und stellt jetzt eine große Bedrohung für die Flora und die Felder dar.
Für viele Zugvögel ist der Archipel ein sicherer Ort für den Nestbau, vor allem für Sturmtaucher und Möwen. Hier lebt auch die seltene Korallenmöwe, die das Symbol des Nationalparks ist.

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Centaurea dissecta ilvensis
Schopf-Lavendel

Die Flora

Die Hauptfaktoren, die die Flora des Toskanischen Archipels beeinflussen, sind das mediterrane Klima und der Inselcharakter.
Die am meisten verbreitete Vegetation besteht aus immergrünen Pflanzenarten mit lederartigen Blättern, die von einer dicken und fast wasserdichten Haut geschützt sind, oder aus Pflanzenarten mit kleinen Blättern und Dörnern oder mit keinen Blättern, wie beispielsweise dem Ginster.
Von den alten großen Steineichenwäldern überleben heute nur einige Schlagwälder. Die komplexe geologische Entwicklung der Insel Elba hat zur Verbreitung der Kastanienwälder geführt. Auf den Bergen sind Eibenbäume und Hopfen-Buchen zu finden.
Heute ist die Macchia die wichtigste Vegetationsart im Nationalpark. Hier sind einige der wichtigsten Pflanzenarten, die typisch für den Mittelmeerraum sind: Erdbeerbaum, Immergrüner Kreuzdorn , Mastixbaum, Phönizischer Wacholder, Myrte, Heidekraut, Rosmarin und Ginster.
Hier wachsen auch das Leinkraut und die Strandlilie.

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Delphin
Großer Roter Drachenkopf

Das Meer

Nach der Gründung einiger Reservate ist der Toskanische Archipel das größte Meeresschutzgebiet Europas und das größte in den Europäischen Seen. Der Nationalpark umfasst viele Habitats mit unterschiedlichen Tierarten.
Die wertvolle Biodiversität des Archipels ist auch mit der Vielfältigkeit der Küsten und Meeresböden verbunden. Von den Stränden der Insel Elba bis zu den Felsenklippen der westlichen Capraia-Insel ist eine atemberaubende Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten in allen Schluchten zu finden. Diese Tiere bewohnen das schönste Habitat der Welt, nämlich das Meer.

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Die Bergwerke im Park

Die Geschichte Elbas und seiner Bewohner ist eng mit den Eisenbergwerken verbunden, die seit der Antike bis Ende des vergangenen Jahrhunderts in Betrieb waren. Der Abbau von Bodenschätzen auf der Insel hat allem Anschein nach vor einigen Millionen Jahren v. Chr. mit den "Ilvates" begonnen, einem Volk, das aus dem heutigen Ligurien stammt und wo der Name "Ilva" herkommt, die alte Bezeichnung für Elba. Zuerst haben die Etrusker und dann die Römer einen wichtigen Impuls für den Abbau und die Verarbeitung von Eisenerz, vor allem von Hämatit gegeben.

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Sonnenuntergang in Portoferraio

Die Sonnenuntergänge

Die Sonnenuntergänge im Sommer sind ein Naturschauspiel, das jeden Besucher des Toskanischen Archipels fasziniert. Die Farben genießen, die Farbenvielfalt betrachten, sich zwischen den Lichtfragmenten verlieren, die sich auf dem Meer wiederspiegeln, einmal gold-, dann silberfarbig, die leuchtenden Farben der Sonne bewundern, die sich auf einem alten Gebäude oder einem Baumstamm spiegeln, während der Himmel sich in zarten Pastelltönen färbt; dies ist ein Erlebnis, das im Gedächtnis bleibt.

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Gefängnis in Pianosa

Die Gefängnisinseln

Die Inseln des Toskanischen Archipels sind seit jeher aufgrund ihrer Größe und Beschaffenheit als Orte betrachtet worden, die je nach historischer Epoche und der zu bewältigenden politischen und sozialen Notsituationen für verschiedene Zwecke und Modalitäten geeignet waren. Es war Pianosa, im Jahr 1858, die den Weg frei machte für landwirtschaftliche Strafkolonien, wobei sie von einem privilegierten Aufenthaltsort für Häftlinge mit geringer sozialer Gefährlichkeit zu einem Strafvollzugsort mit der Gründung eines Hochsicherheitsgefängnisses wurde. In den späten 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kam es zur Schließung der Justizvollzugsanstalten, wobei jedoch die Tür für eine "Meinungsänderung" offengelassen wurde.

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