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DAS ZUR SEE FAHRENDE MUSEUM IN SPEZIA UND CINQUE TERRE AM 10. UND 11. MÄRZ

EINE REISE VON 1800 MEILEN IN 25 ETAPPEN ZUR FÖRDERUNG DER MEERES- UND SCHIFFAHRTSMUSEEN ITALIENS.

(Riomaggiore, 05 Mar 18)  

 

 

Das Meer und die Schifffahrt sind ein kulturelles Erbe, das es gilt bekanntzumachen und zu fördern. Mit diesem Ziel ist am 9. Januar 2018, im Europäischen Jahr des Kuturerbes, in Cesenatico das zur See fahrende Museum (Museo Navigante) gestartet, eine Initiative die von der Associazione Musei Marittimi del Mediterraneo (AMMM), Mu.MA-Galata di Genova, Museo della Marineria di Cesenatico und des Verbandes La Nave di Carta in La Spezia gefördert wird. Die Initiative, an der 70 Meeres- und Schifffahrtsmuseen beteiligt sind, steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Kultur und Tourismus und wird unterstützt von der Marine und der Küstenwache. Das zur See fahrende Museum, das an Bord des Schoners Oloferne, einem im Jahre 1944 in Messina gebauten historischen Schiff beherbergt ist, fährt die Halbinsel entlang und nach seiner Abfahrt in Cesenatico macht es halt in: Chioggia, Trieste, Pesaro, San Benedetto del Tronto, Martinsicuro/Giulianova, Pescara, Bisceglie, Molfetta, Otranto, Tricase, Gallipoli, Crotone, Siracusa, Pioppi, Napoli, Procida, Civitavecchia, Gaeta, Livorno, Viareggio, La Spezia, Chiavari, Genova, Imperia.

«Die Initiative des "Museo Navigante" entspricht dem Geist der Reform des Museumssystems, zu deren Stärke der Aufbau von Netzen zwischen Museen sowie zwischen Museen und dem Gebiet gehört und kommt ihr gewissermaßen zuvor» so Manuele Roberto Guido, Direktor für Verwaltung und Förderung der Museen und Kulturstätten des Ministeriums für Kultur und Tourismus.

Die Reise des "Museo Navigante", in Spezia Lerici Golfo dei Poeti und Cinqueterre am 10. und 11. März, findet ihren Abschluss Ende März 2018 in Sète in Frankreich anläßlich des Festivals des Meers, Escale à Sète, der wichtigsten Veranstaltung der maritimen Bräuche des Mittelmeers, wo der Schoner Oloferne als Gast die italienischen Museen vertritt.

Eine dreimonatige Reise, 1800 Seemeilen, 25 Etappen und einen vollen Veranstaltungskalender in jeder Stadt: von Lernworkshops für Kinder zu Treffen und Konferenzen für Erwachsene. Alles mit dem gleichen Ziel: die Bedeutung des Meers in der gemeinsamen vergangenen und künftigen Geschichte Italiens und Europas zu vermitteln.

«Die italienische maritime Geschichte ist ein sehr wichtiges Kapitel der Geschichte des Mittelmeers. Wenn wir die heutigen Herausforderungen annehmen wollen, die von der Immigration zu den Meeresautobahnen und von der nachhaltigen Fischerei zu den neuen Tourismusformen gehen, müssen wir bei der Kenntnis unserer Wurzeln beginnen» erklärt Maria Paola Profumo Vorsitzende des AMMM und Sprecherin des Museo Navigante.«Diese Wurzeln sind in den Meeresmuseen aufbewahrt, regelrechte Verbindungsglieder zwischen verschiedenen kulturellen Welten: vom Meer zur Erde, von der Schiffswelt zu den Gebietsgemeinschaften. Es kann noch mehr getan werden, um diese "kulturellen Häfen" bekannt zu machen. Die Realität der Meeres- und Schifffahrtsmuseen in Italien ist sehr komplex und reich an Sammlungen. Es bedarf allerdings eines nationalen Projekts zur Schaffung von Netzwerken, das den Dialog untereinander und auch mit denen anderer Länder fördert und das Potential verbessert» folgert Frau Profumo.

Im Jahr 2017 kamen ca. 650.000 Besucher in die 70 Museen des "Museo Navigante"-Netzes, das auch mit einer erstmaligen Zählung begonnen hat; drei Arten wurden erfaßt: seehistorische, etnographische Museen und Museen der Meeresbiologie. Hinzu kommen: die Abteilungen der nationalen Archäologiemuseen, die wichtige Funde der maritimen Geschichte des Altertums aufbewahren, und private der Öffentlichkeit zugängliche Sammlungen. Das "Museo Navigante" ist der "Carta del Mare 2017" beigetreten.

Die Museumsaktivitäten und die Geschichten über die dort erhaltenen Sammlungen sind heute online auf der Website www.museonavigante.it verfügbar, ein ständig aktualisiertes Portal über italienische maritime Kultur. Die Reise des "Museo Navigante" kann online auf dem Blog der Website, auf der FB-Seite, auf Twitter @museonavigante und auf dem Youtube-Kanal Museo Navigante verfolgt werden.

Für Informationen: press@museonavigante.it - Mobil-Nr. +39 335 7350293


Annexes:
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