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Venetianische "Fugassa"

PAT - Agroalimentare Traditionsprodukte


In Venetien gibt es kein Ostern ohne die "Focaccia". Dabie handelt es sich um einen traditionellen Kuchen. Seine Form ähnelt manchmal der taubenartigen Form des berühmten italienischen Osterkuchens, der "Colomba" (Taube) heisst. Auch der Teig ist ähnlich. Diese Tradition ist sehr alt und geht auf die ersten christlichen Feste zurück, beidenen die Wiederauferstehung Christi andächtig gefeiert wurde.
Genauer geht es bei der "Fuhassa" um ein von einigen Zutaten bereichertes Osterbroti; die basisizutaten sind Mehl, Zucker, Butter, Hefe und Eier. Der Ursprung dieser süssen Spezialität ist beinahe schon sagenumwoben. Anscheinend kam einst ein Bäcker aus Treviso auf die Idee mit dem süssen Osterbrot". Er bearbeitete seinen üblichen Brotteig mit Butter, Eiern, Honig und Mandeln, woraus es ihm gelang, einen weichen, luftigen Kuchen zu backen, den er zu Ostern sienen Kunden schenkte. Auch heisst es, das süsse Brot sei früher zur Verlobung gebacken und, den Verlobungsring im Teig versteckt, der familie der Braut geschenkt worden. Heute kann man die "Fugassa" das ganze Jahr über beim Bäcker besorgen. Zu Hause gebacken wird sie kaum noch, da es dazu eine gewisse Mühe und sehr viel Zeit braucht. Der Teig dieses Kuchens muss lange und mit verschiedenen, luangeren Pausen ruhen. Dann wird er in runder Form oder in taubenform gebacken. Glasiert wird der Kuchen mit einer  flüssigen Mischung aus Ei, geschälten Mandeln, Zucker und Zuckerraspeln.

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