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Parco Nazionale del Gran Sasso e Monti della Laga

www.gransassolagapark.it

Naturschutzgebiet

Identität Karte

  • Gran Sasso e Monti della Laga Parco Nazionale:
    • Grundstucksgrosse (ha): 148.935,00
    • Regionen: Marche - Abruzzo - Lazio
    • Provinzen: Ascoli Piceno, L'Aquila, Pescara, Rieti, Teramo
    • Städte: Accumoli, Acquasanta Terme, Amatrice, Arquata del Tronto, Arsita, Barete, Barisciano, Brittoli, Bussi sul Tirino, Cagnano Amiterno, Calascio, Campli, Campotosto, Capestrano, Capitignano, Carapelle Calvisio, Carpineto della Nora, Castel del Monte, Castelli, Castelvecchio Calvisio, Castiglione a Casauria, Civitella Casanova, Civitella del Tronto, Cortino, Corvara, Crognaleto, Fano Adriano, Farindola, Isola del Gran Sasso, L'Aquila, Montebello di Bertona, Montereale, Montorio al Vomano, Ofena, Pescosansonesco, Pietracamela, Pizzoli, Rocca Santa Maria, Santo Stefano di Sessanio, Torricella Sicura, Tossicia, Valle Castellana, Villa Celiera, Villa Santa Lucia Abruzzi
    • Zur Festlegung von Maßnahmen: L 394 6/12/1991 - DM 4/12/92 - 4/11/93 - 22/11/94 DPR 5/6/95
    • Offizielle Liste Nat.: EUAP0007

Das Statut des Parks (PDF - 151Kb)

Parkverwaltung:
- Die Organe
- Organisation und Büros
- Geschichte des Parks
- Vorschriften
- Plan des Parks
- Geltende Verordnung

 

 

Der Parco Nazionale del Gran Sasso e Monti della Laga


Ein europäisches Monument der Biodiversität

Die berührbare Präsenz des Ausschusses auf dem Territorium wird garantiert durch das strategische und funktionelle Netz an technisch-wissenschaftlichen Verwaltungsinitiativen, die den direkten Kontakt zu den Einwohnern begünstigen. Es handelt sich längst um ein anerkanntes "Allgemeingut", um das im Sinne "eines europäischen Monumentes an die Biodiversität" all jene Personen gemeinsam arbeiten.
Es handelt sich um ein "Reissverschlussterritorium" zwischen der euro-siberischen und mediterranen Region.

Die Einrichtungen im Park

Weitere Informationen

Das Parksgebiet

Der im Herzen des Apennins liegende Park erstreckt sich über drei Regionen: Abruzzen, Latium und Marken. Außerdem umfasst der Park fünf Provinzen, nämlich L'Aquila, Teramo, Pescara, Rieti und Ascoli Piceno, und sogar vierundvierzig Gemeinden.

Unter den folgenden Links finden Sie Seiten auf Italienisch.

Flora und Vegetation

Auf dem Parkterritorium gedeihen über 2000 Pflanzenarten. Dieser bemerkenswerte Reichtum und die floristisch-vegetationelle Diversität ist sowohl in der Höhe (fast 3000 m) als auch im geologischen Substrat der grösseren bergigen Massive zu finden.
Der wertvollste Bestand der Flora gedeiht in der Höhe und umfasst zahlreiche glaziale "Relikte" nordischen und östlichen Ursprungs, da sie aus der eurasischen Steppe und von den balkanischen Bergen stammen. Ausserdem machen die endemyschen Pflanzen den Park zu einem der floristisch interessantesten mediterranen Gebiete. Dazu gehören u.A.: Androsace (Matilde), krumme Adonis, Majella Viole, Edelweiss des Appennins, appeninischer Geneps appenninico. Einige Endemysmen wie z.B. Limonius aquilanus oder Astragalus aquilanus und die gelbe Adonis sind ebenfalls nennenswert
Während sich der Gran Sasso, besonders was seinen aquilanischen Hang angeht, durch die Präsenz grosser Weiden auszeichnet, sind die Monti della Laga zum Grossteil bewaldet. In tieferen Bereichen wachsen z.B. Kastanienwälder, die bereits zu Zeiten des alten Roms bestanden, und die in der Vergangenheit eine wichtige ökonomische Quelle dargestellt haben. Heute sind manche dieser Kastanienbäume uralt und auf Grund von Grösse sowie Form durchaus sehenswert.
Es sind auch diverse andere, sehr grosse Wälder mit allerlei prächtigen Baumarten vorhanden, und mit einem dichtem Unterholz, was Wurzeln und Beeren umfasst. Diese Wälder liegen bei 1000 bis 1800 m Höhe. Auf den traditionell - agrikulturell bebauten Feldern des Territoriums wachsen neben Zerealien, Linsen und Bohnen u.A. auch sehr seltene oder gar vom Aussterben bedrohte Arten wie z.B. Falcaria comunis, Ceratocefala und Androsace major.

Gämse

Fauna

Die wohl interessanteste Art im Park ist die abruzzinische Gämse. Sie lebt nur im Appennin und nannte bis zum letzten Jahrhundert besonders den Gran Sasso ihr zu Hause. Die Verfolgung durch Jäger rief das fast komplette Verschwinden der Gämse hervor. Nach hundert Jahren ist sie nun zum Gran Sasso zurückgekehrt. Heute sind dank einer erfolgreichen Wiedereinführungsmassnahme wieder 50 Exemplare vorhanden.
Auf dem Parkterritorium leben auch grosse Pflanzenfresser, wie z.B. der Hirsch, das Reh, und ihr natürlicher Feind, der appenninische Wolf, der vor Ort langsam wiedr kleinere Rudel aufbaut. In letzter Zeit erscheint sporadisch auch der marsikanische Braunbär. Weitere vorhandene Säugetiere sind u.A. die Wildkatze, der Dachs, das Stinktier sowie andere Nagetiere.
Unter den vorhandenen Vögeln sind seltene Greifvögel wie z.B. der Königsadler, der Pilgerfalke oder der Königs - Uhu nennenswert.
Auch in den höheren Gebieten ist eine reiche und vielseitige Vogelfauna vorhanden.
Auf den Weiden sind auch viele interessante und zum Teil in Europa vom Aussterben bedrohte Vogelarten präsent.
Die Weiden in der Höhe hingegen stellen das ideale Habitat für die Orsini Viper dar. Dabei handelt es sich um eine hier zahlreich vorhandene, kleine Schlange, die sich von Insekten ernährt. Auch die amphybische Bevöklerung ist hier durchaus interessant, da sie viele appenninische Endemysmen umfasst, wie z.B. den Brillensalamander und den Geotriton, der in den Grotten lebt. Auf den Monti della Laga sind ausserdem Wassertiere vorhanden, die sonst nur in einem kleinen Teil Kalabriens leben. Dazu gehören z.B. der Kammtriton, der einfache Triton und der italienische Triton.
Der allegmeine biogegraphische Wert des Parks wird durch die Präsenz wirbelloser Fauna (Insekten und andere Gruppen mit Endemysmen oder Relikten) nocheinmal bestätigt.

Hülsenfrüchte

Der Mensch und der Park

Die Ausdehnung der Umwelt und der Reichtum an unterschiedlichen Gebieten, der Überfluss an Wasser, die Verfügbarkeit von fruchtbaren Ländern und weiten Weiden, sowie die wichtige Rolle als Verbindung, die dieses Gebiet im Laufe der Jahrhunderte gespielt hat, haben eine starke Anthropisierung bewirkt, und das Einwurzeln von Kulturen gefördert, die Architekturen, künstlerische und handwerkliche Erfahrungen, Sitten und Bräuche, Folklore, landwirtschaftliche Methoden und Viehzucht erzeugt haben, die die Unebenheit der Bergländer gezähmt haben, um faszinierende landwirtschaftliche Landschaften von großem Wert für die Umwelt zu verwirklichen.

Weitere Informationen

Die Landschaft

Die Ausbreitung und Varietät an Höhe und Lithologie werden in der Diversität der Landschaften des Parks reflektiert.
Auf hoher Quote, wo die Gipfel fast die 3000 m - Grenze erreichen, bewahrt das Königreich der Wilderness besondere Gebiete, Endemismen von Fauna und Flora sowie glaziale Relike. Zu Füssen des Corno Grande hingegen, gibt es den überraschenden Umfang von Campo Imperatore, das "kleine Tibet" des Schutzgebiets, mit der typischen Konformation aus Hügeln, Muränen und ausgestorbenen Weiden.

Weitere Informationen

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© 2013 - Ente Parco Nazionale del Gran Sasso e Monti della Laga