Der Parco Nazionale del Gran Sasso und seine landwirtschaftliche Lebensmitteltradition
Der geomorphologisch vielseitige, landschaftlich schöne, historisch-kulturell wertvolle und territorial stark ausgedehnte Parco Nazionale del Gran Sasso e Monti della Laga, inmitten des mediterranen Gebiets gelegen, wurde im Jahr 1991 gegründet, mit dem Rahmengesetz für Schutzgebiete N. 394/91. Er misst etwa 150.000 Hektar, wobei er 3 Regionen, 5 Provinzen und 44 Städte berührt. Zudem umfasst er einen der grössten Massive des Appennins. Besonders bekannt ist dieser Park auch für seinen landwirtschaflichen Anbau bei grosser Höhe, wie in Santo Stefano di Sessanio, wo die bekannte Linse angebaut wird. Auch befinden sich hier die Weinreben der Laga, verschiedene Äcker entlang des Flusses Tirino, die Weinreben der Conca di Ofena, auch bekannt als "Forno d'Abruzzo", da es hier immer sehr warm und eher feucht ist. Gen Pescara wachsen herrliche Olivenbäume, diie naturfrei von Parassiten sind. Gen Süden werden heute noch Mandeln angebaut. Diese waren einst wichtig für die Ölproduktion. Auf dem Parkgebiet gibt es folglich viele typische Produkte, die von den verschiedensten kulinarischen Traditionen der Einheimischen stammen, und noch heute mit der einst extrem erfolgreichen Viehzucht des Gebiets zu tun haben. Zu den typischen Produkten des Gebiets zählen der Sapphran und die Bohnen aus Aquila und Umgebung, die Maronen und das Zweikorn von der Laga, viele Fleischsorten und viele Käsesorten sowie delikate Honige.
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