(837 m.ü. d. M.)
Dieses Schloss wird auch "Casina di pietratagliata" genannt und wurde aus Steinblöcken erbaut. Es handelt sich um ein wichtiges Beispiel der Architektur vom Anfang des Jahrhunderts. Das Schloss befindet sich in der Mitte eines Zerreichenwaldes.
(1025 m., 1063 m., 1209 m.ü. d. M.)
Die Anwesenheit von Steineichen auf diesem Gebiet von San Fratello ist aus zwei Gründen überraschend. Erstens bildet diese Baumart im Gebiet der Nebrodi wie nirgendwo anders grosse Wälder (250 ha). Zweitens findet hier ein merkwürdiges Ereignis statt, das die Botaniker "Inversion der Vegetation" nennen- der Steineichenwald befindet sich auf einer höheren Schicht als der Zerreichenwald.
(1400 m.ü. d. M.)
Dieser künstliche See befindet sich am Fusse der nordöstlichen Hänge des Monte Soro und seine Einrichtung wurde in den 80er Jahren von der Verwaltung der Region zu Ende gebracht. Der See befindet sich im schönen Buchenwald von Sollazzo Verde und hat wegen seiner bezaubernden Landschaft immer mehr an Bedeutung gewonnen.
(1847 m.ü. d. M.)
Monte Soro ist der höchste Gipfel der Nebrodi. Man kann Monte Soro über eine Asphaltstrasse von der Gabelung von Portella Femmina Morta (1524 m.ü. d. M.) aus über die SS 289 San Fratello-Cesarò erreichen. Vom Gipfel aus kann man die schöne Landschaft geniessen. Nach Norden hin ist die die Tyrrhenische Küste mit den Äolischen Inseln zu sehen, nach Osten hin die Serra del Re, nach Südosten hin die Konturen des Ätnas und die Valle del Simeto, nach Süden hin die Bergkette der Monti Erei und nach Westen hin die Kette der Madonien. Beim Wandern nach Monte Soro kann man auch den riesigen Ahorn "Acero montano" (Acer pseudoplatanus) betrachten- einen der grössten Ahorne Italiens (22 m Höhe und 6 m Breite).
(1278 m.ü. d. M. )
Der See befindet sich in Cesarò und hat eine Oberfläche von ca. 18 ha. Er stellt auf Grund seiner Flora und Fauna eines der wichtigsten Feuchtgebiete in grosser Höhe dar. Die Flora wird von den periodischen Veränderungen im Wasserstand beeinflusst. Der Wasserstand bildet sechs verschiedene Schichten. Jede Schicht wird von verschiedenen Pflanzenarten bewachsen. Ein Bergsee stellt immer auch einen Bezugspunkt für das Leben vieler Vogelarten und für Zugvögel dar.
Im Sommer findet hier ein merkwürdiges Ereignis statt. Das Wasser färbt sich rot. Das liegt an der Blüte einer Mikroalge, der Euglena sanguinea. Der See Biviere ist nicht nur unter dem wissenschaftlichen Gesichtspunkt interessant. Mit seinen Wasserpflanzen und Buchenwäldern stellt er eine der schönsten Landschaften Siziliens dar.
Bosco di Mangalaviti und Serra del Re sind bezaubernde Orte, die sich innnerhalb der Gemeinden Longi und Bronte befinden. Auf niedrigerer Höhe befinden sich uralte Zerreichenwälder. In grosser Höhe sind dagegen Buchenwälder, Ahorne, Eschenwälder, Stechpalmen und Eiben zu finden.
Die Ufervegetation ist sehr üppig. Dieser Wald kann von Longi und von Galati Mamertino aus über Portella Gazzana (979 m ü.d.M.) erreicht werden- ein idealer Ort für Ausflüge.
(1315 m.ü.d.M.)
Die Rocche del Crasto bestehen aus Kalkstein, sind steil und reich an Schluchten und Spalten. Sie befinden sich in den Gemeinden Alcara Li Fusi, Longi und S. Marco d'Alunzio. Sie bilden steile Formen und stellen einen idealen Umweltbereich für den Nestbau verschiedener Raubvögel dar. Vom Gipfel aus kann man die schöne Landschaft voll geniessen.
24 Städte fallen unter das Territorium des Schutzgebiets:
Nach einer Zählung im Jahr 2001 lebt innerhalb dieser Städte eine Gesamteinwohnerzahl von 96.532. Die Bevölkerungsdichte beträgt 56,5 Einwohner pro Quadratmeter.
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