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Naturschutzgebiet

Identitätskarte

  • Nord Milano Parco Regionale:
    • Grundstucksgröße (ha): 600,00
    • Regionen: Lombardia
    • Provinzen: Milano
    • Städte: Bresso, Cinisello Balsamo, Cormano, Cusano Milanino, Milano, Sesto San Giovanni
    • Zur Festlegung von Maßnahmen: LR 78 11/06/1975
    • Offizielle Liste Nat.: EUAP0202
  • Andere Schutzgebiete verwaltet:
    • Parco della Balossa

Weitere Informationen:
www.parconord.milano.it
www.areaparchi.it
www.teleparconord.it

 

 
Ginster

Die Natur des Parks

Trotz den beschränkten Abmessungen des Gebiets und dem Einfluss des Menschen auf die Zone, umfasst das Gebiet des Parks Nord Milano sehr interessante und bedeutende Zonen in Bezug auf seine Natur.
Der Teil der Po Ebene, wo der Park Nord Milano liegt, hat schon in der Vergangenheit einen typisch landwirtschaftlichen Zweck gehabt, wie es von den Karten des Mailänder Katasters (1722 - 1784) bestätigt wird.
Deswegen sind die möglichen Zufluchtszonen für die besonders interessante Pflanzen- und Tierarten gewesen, die mit den Wasserläufen - darunter der Fluss Seveso und der Kanal Villoresi - verbunden sind.

Weitere Informationen (auf Italienisch)

Die Geschichte des Parks

Es gibt ein grüner Fleck auf der Karte von Mailand, wo die Metropole und ihr nördliches Hinterland ineinander übergehen: Es geht um den Park Nord Milano, der in den siebziger Jahren von der Region Lombardei gegründet wurde. Heute ist der Park in der Entwicklung begriffen, und er wird zur grünen Lunge des nördlichen Gebiets von Mailand werden.
Das Bild von Gestern ist typisch für den äußersten Stadtrand, der aus verbleibenden landwirtschaftlichen Zonen bestand, die noch zu verwandeln waren. Hier befanden sich wilde Deponien, Lagerhäuser im Freien, Autoverwerter, wilde Gemüsegärten, Armenviertel, vernachlässigte Industriegebiete.
Das Bild von heute ist eine große grüne Zone, ein wirklicher Großstadtpark, der noch im Bau befindlich doch schon gut strukturiert  ist.
Nach kurzer Zeit wurde ein altes Randgebiet ohne eine bedeutende grüne Zone saniert, so dass der ganze großstädtische Sektor in diesen Vorgang zur Rückgewinnung der Umwelt und der Stadt hineingezogen wurde.

Bis heute können die sechshundert Hektar des Parkgebiets in drei große Kategorien unterteilt werden: 250 Hektar sind von den Bürgern verwendbar. Rund 200 Hektar sind unverfügbar: Es geht um die öffentlichen und privaten Zonen, die nicht verändert werden können, um die in den Großplanungen umfassten Zonen (ungefähr 20 Hektar), das Krankenhaus Bassini, das Schulzentrum, die Friedhöfe von Brusuglio und Bruzzano, zwei öffentliche Sportzentren, einige Fußballplätze, einige private Sportanlagen. Es werden auch die Villa Manzoni, der dazugehörende historische Park und das Flughafengebiet von Bresso umfasst.

Der letzte Teil der gebundenen Zone umfasst die sogenannten "Wartezonen", die verfügbar sind, in grüne Gebiete verwandelt zu werden. Für einige dieser Zonen ist die Umwandlung in einen Park innerhalb kurzer Zeit schon geplant worden: Es geht um landwirtschaftliche Zonen, deren Lage strategisch für die Kontinuität der Geh- und Radwege ist. Es geht auch um Gebiete, deren Umwelt dringende Sanierungswerke braucht.
Einige Landwirtschaftliche Gebiete, deren Umwandlung von ihrer Vereinbarkeit mit dem Park und von ihrem Wert als Schutzgebiet abhängt, sind aus den Arbeiten ausgeschlossen.

Die Idee, einen Park im am meisten industrialisierten Gebiet Italiens zu verwirklichen, liegt 1967 zurück, doch wurde nur 1970 die Genossenschaft Parco Nord Milano gegründet. 1973 ging der Park in Betrieb, und 1975 wurde er von der Region Lombardei als Regionalpark anerkannt.
Die ersten zehn Jahre wurden der städtebaulichen Planung des Gebiets und des Parks gewidmet. Zwischen 1980 und 1981 wurden die von der Gesellschaft Breda Finanziaria besessenen Zonen gekauft (120 Hektar).

Nur 1983 wurde ein erster Teil des ehemaligen Breda Gebiets aufgeforstet, als ungefähr 10.000 kleine Pflanzen eingepflanzt wurden.
Mit diesem ersten Einpflanzen begann die systematische und allmähliche Entstehung des pflanzlichen Systems namens Parco Nord Milano, das heute etwa 250 Hektar grüner Zonen umfasst.

Die kleinen Pflanzen sind zum Wald (aber auch zu Reihen von Pflanzen, Hecken, blumenbedeckten Rändern und Lichtungen) geworden, und die damals kleine grüne Oberfläche ist heute sehr weit. Früher gab es keine Rad- und Gehwege, wenige Pfade und fast keine Ausstattung. Heute ist das System der Pfade und der Ausstattungen des Parks reich und gut strukturiert.

Wenn man an die Vergangenheit denkt, kann der Park Nord Milano für ein erfolgreiches Projekt gehalten werden: Unter den vielen nicht verwirklichten Projekten stellt der Park Nord Milano eine wichtige Realität dar. Es geht bei diesem Projekt um einen völlig neuen großen Park, wo man spazieren gehen oder das Fahrrad fahren kann. Der wichtigste Bestätigung dieses Erfolgs ist die Wertschätzung der Bürger: Nur einige Hundert besuchten den Park in den achtziger Jahren (deshalb beschuldigte man uns, einen Park für "radical chic" Leute verwirklicht zu haben), aber bis heute stieg die Zahl der Besucher auf einige Zehntausend.

Weitere Informationen (auf Italienisch)

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