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Parco Naturale Regionale Sirente-Velino

www.parcosirentevelino.it

Naturschutzgebiet

Identitätskarte

  • Sirente Velino Parco Regionale:
    • Grundstucksgröße (ha): 54.361,22
    • Regionen: Abruzzo
    • Provinzen: L'Aquila
    • Städte: Acciano, Aielli, Castel di Ieri, Castelvecchio Subequo, Celano, Cerchio, Collarmele, Fagnano Alto, Fontecchio, Gagliano Aterno, Goriano Sicoli, Magliano de' Marsi, Massa d'Albe, Molina Aterno, Ocre, Ovindoli, Pescina, Rocca di Cambio, Rocca di Mezzo, San Demetrio Nè Vestini, Secinaro, Tione degli Abruzzi
    • Zur Festlegung von Maßnahmen: LR 54 13/07/1989 - LR 38 21/06/1996 - LR 23 del 07/03/2000
    • Offizielle Liste Nat.: EUAP0173
  • Andere Schutzgebiete verwaltet:
    • SIC Colle del Rascito
    • SIC Monte Sirente e Monte Velino
    • SIC Serra e Gole di Celano - Val d'Arano
    • ZPS Sirente Velino

Die Satzung (PDF - 63Kb)

 

 
Berg Sirente

Die Natur

Der Regionalpark Sirente Velino zeichnet sich durch seine unterschiedichen Landschaftsarten aus, es geht von der Berglandschaft zur Mittelgebirgslandschaft, von der Hügellandschaft zur Flusslandschaft, und zwar von 2.300 m zu 600 m Höhe.
Jede Landschaftsart beherbergt eine besondere Art von Fauna und  Vegetation. Zur Zeit sind im Park 1.926 floristische Einheiten; 216 Wirbeltierarten; 149 Vögel; 43 Säugetiere; 13 Reptilien; 11 Amphibien erfaßt.
Aus morfologischer Hinsicht ist das Parkgebiet in drei große Bereiche aufgeteilt, wobei jedes durch besondere Aspekte gekennzeichnet ist.

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Die Fauna

Das 50.250 ha große Parkgebiet ist äußerst vielfältig, was die Orographie des Territoriums und die Landschaftsarten, die eine große Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten beherbergen, betrifft.
Die große Höhenspanne, die erheblichen Unterschiede zwischen Hängen mit unterschiedlicher Exposition, die von Canyons, Hochebenen, tiefen Tälern, Steilabfällen und Berghalden geprägte Morphologie bewirken eine bemerkenswerte  Diversität an Naturräumen, die gekennzeichnet sind von einer großen Vielfalt an Pflanzenformationen und Tierarten, die in ihrer Gesamtheit einen Querschnitt der Biodiversität des Ökosystems des Zentral-Apennins darstellen.
In dieser Habitats- und Landschaftsvielfalt kann man außerdem wilde und unwegsame Orte mit großen Wäldern und Felsformationen finden, wo noch heute der marsikanische Braunbär, der Apenninwolf und der Steinadler leben, sowie Gebiete, in denen gut erhaltene alte Ansiedlungen und historische Ortszentren die geschichtliche Präsenz des Menschen belegen.

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Narzisse

Die Vegetation und die Flora

Der Park Sirente Velino stellt ein schönes Beispiel für floristische Biodiversität dar: 1.570 bis heute gezählte Arten, gruppiert in 516 Gene und 102 Familien.
Unter diesen sind gut 116 gezählte Blumenarten, die Besonderheiten darstellen (endemische Arten, Gletscherrelikte, Arten mit diskontinuierlicher Verbreitung und seltene Arten) und besonders seltene Arten enthalten wie den Astragalus aquilanus, der ausschließlich in einigen Berggebieten der Abruzzen vorkommt und der Adonis distorta, den es nur in einigen Gebieten des Zentralapennins gibt; bemerkenswert sind außerdem die Blüten der Orchideen, Narzissen sowie die seltenen Pfingstrosen und die viola eugeniae.
Dies alles dank der großen Vielfalt an Naturräumen, die das Gebiet kennzeichnen, der unterschiedlichen Expositionen, der bewegten Morphologie des Territoriums, der starken Höhengefälle (von 400-600 m entlang des Valle dell'Aterno, bei einer Maximalhöhe von 2.486 m).

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Der geologische Ursprung

Was die Geologie betrifft, ist im Gebiet des Parks Sirente Velino das Mesozoikum stark präsent mit biogenem Kalkstein aus der Kreidezeit, aus dem der größte Teil der Bergmassive besteht; es ist aber auch Kalkstein aus dem Zeitalter des Jura vorhanden.
Die Tertiärformationen mit Mergelkalkstein aus dem Unteren Miozän sind gut sichtbar sowohl auf der südöstlichen Seite und weiter nördlich der Bergkette des Sirente anhand vom Geröll des Berghangs, als auch durch Molasseformationen aus dem Mittel-Ober-Miozän in unmittelbarer Nähe der Altopiani delle Rocche.
Allerdings spielen die jüngeren Böden des Quartärs aufgrund der Diversität ihres Ursprungs und ihrer Zusammensetzung zweifellos eine maßgebliche Rolle bei der Bestimmung der Morphologie des ganzen Gebiets.

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Karsterscheinungen

Karsterscheinungen sind ein sehr verbreitetes Phänomen im Gebiet des Parks Sirente Velino.
Die Häufigkeit und Einfachheit, mit der man Karstbrunnen, Grotten, Dolinen findet, zeigt wie aktuell noch heute dieses Phänomen ist.
Unter den verschiedenen Karsterscheinungen ist im geschlossenen Becken von Rocca di Cambio der Karstbrunen von Terranera von besonderer Bedeutung, der sogenannte Pozzo Caldaio, wo die Gewässer der Ebene verschwinden, um dann weiter östlich in der Grundwasserquelle der Grotten von Stiffe wieder zum Vorschein zu kommen, die reich an Kalk-Konkretionen von besonderem szenografischem Effekt sind und unter Landschaftsschutz stehen. Aus der Grotte, die man aus dem Ortsteil Stiffe in der Gemeinde S. Demetrio Nè Vestini erreicht, tritt das Wasser in einer wilden Umgebung mit erheblichen Felssprüngen und Steilhängen aus, die von einer großartigen Kräuter- und Sträuchervegetation bedeckt sind. Das Wasser seinerseits führt zur Bereicherung des Flusses Aterno, der durch das Valle dell'Aterno und das Valle Subequana fließt.

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Die Berggruppen

Die Berggruppe Sirente-Velino stellt eine Art Angelpunkt dar, durch den die Tierströme zwischen den verschiedenen Gebieten des Apennins ziehen. Sie hat eine strategische topografische Bedeutung, da sie eine unverzichtbare Verbindung zwischen den Bergen des Reatino, den nördlichen Simbruini, dem Gebiet des Parco Nazionale d'Abruzzo, Lazio e Molise (im Südosten) und dem Parco Nazionale del Gran Sasso e Monti della Laga im Norden darstellt.
Die beiden Bergmassive deuten auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowohl bei der Vegetation, die deren Hänge bedeckt, als auch im Bezug auf ihren Ursprung hin. Obwohl sie von der Hochebene Altopiano delle Rocche getrennt sind, können die beiden Gruppen sowohl in Bezug auf den gleichen geologischen als auch tektonischen Ursprung einheitlich betrachtet werden.

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