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Naturschutzgebiet

Identitätskarte

  • Grundstucksgröße (ha): 274,00
  • Meeresoberfläche (ha): 67,00
  • Regionen: Friuli Venezia Giulia
  • Provinzen: Gorizia
  • Städte: Grado
  • Zur Festlegung von Maßnahmen: LR 42, art. 46 30/09/1996
  • Offizielle Liste Nat.: EUAP0980

 

 

Valle Cavanata

Es handelt sich um eine ehemalige Fischlagune, die vor einigen Jahrzehnten verlassen wurde. Deswegen sieht sie heute wie eine natürliche Lagune aus.
Dieses Gebiet wurde als „Ramsar-Gebiet" gesetzlich geschützt. Die Umweltschutzmassnahmen sind vor Allem an der Erhaltung der Tier- und Pflanzenarten, insbesondere Vogelarten, interessiert.
Im Laufe des Jahres kann man hier mehr als 260 Vogelarten (darunter viele Zugvögel) beobachten, die in der Valle Cavanata einen idealen Zufluchtsort finden, um zu nisten, zu überwintern und sich zu ernähren.
Um das ausserordentliche Naturerbe des Reservats zu schützen wurden einige kürzere Wanderwege eingerichtet, die aber meist gesperrt sind.

Die Vegetation

Diese Riserva Naturale ist von hoher Biodiversität gekennzeichnet, da hier mehrere Habitats zusammenkommen, die oft von sehr unterschiedlichen Vegetationstypologien geprägt sind.
Von der Küstenlinie aus bis zum Hinterland findet man die Wassertiefen vor, wo Samenpflanzen leben, und die Küste, die durch eine sandliebende Vegetation charakterisiert ist. In der Nähe der Stranddünen findet man sogar einen jungen Wald mit Pappeln und Weiden vor. In den Becken und auf den kleinen Inseln, welche die Becken trennen, ist salzliebende Vegetation vorhanden. Unter den wichtigsten Salzpflanzen des Reservats ist der Strandflieder mit seinen im Juli veilchenblauen Blüten nennenswert.
Innerhalb des nordwestlichen Sektors des Naturreservats erstrecken sich ausserdem Weiden, die Anfang Juli gemäht werden, um die Fauna nicht zu stören.
Das Süsswasser, welches einigen artesischen Brunnen entspringt, lässt ideale Bedingungen für Schilfgras zu, insbesondere um einige Innenbecken herum, und am Canale Averto.
Am Canale Averto entlang besteht ein dichter Sibirische Ulme-Wald, der im Jahr 1946 entstand.

Die Fauna

Dank der Vielfalt an Habitats und der Abwesenheit der Menschen können viele Tierarten hier zusammenleben, auch wenn sie unterschiedliche Bedürfnisse haben.
Die Vögel spielen sicherlich die wichtigste Rolle (ca. 240 Arten), insbesondere Wasservögel. Im Winter leben hier unterschiedliche Entenvögel (Stockenten, Schnatterenten, Spiessenten, Löffelenten, Tafelenten, Bergenten usw.) und Lappentaucher. Im Frühling und Sommer sind Reiher (Silberreiher, Fischreiher, Purpurreiher und Seidenreiher) sowie Watvögel vorhanden. Im Naturreservat leben auch Raubvögel, wie beispielsweise die Rohrweihe, und verschiedene Familien von Höckerschwan und Graugans.
Die höchste Anzahl an Vogelarten wurde im April erreicht, während im Winter die Anzahl einzelner Exemplare sehr hoch ist.
Auch Säugetiere spielen eine wichtige Rolle im Reservat (Reh, Hase, Dachs, Fuchs, Steinmarder), gemeinsam mit Amphibien, Reptilien (Europäische Sumpfschildkröte, Ringelnatter) und diversen Fischarten.
In den letzten Jahren ist die Bedeutung des Naturreservats grösser geworden, da hier nun auch Stelzenläufer, Flussseeschwalbe, Waldschnepfe und Brandente nisten.

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