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Anziehungspunkte

 

Das Territorium, die Flora und die Fauna

Das Territorium des Parco Fluviale del Nera verläuft überwiegend länglich und wird ca. 20 Km lang vom mittel - niederen Lauf des Nera durchzogen. Es wird von einem engen Talgrund mit waldigen Erhebungen gekennzeichnet.
Die Flora ist sehr vielseitig. Sie umfasst Olivenbäume im gesamten nieder- bergigen Bereich, Latifolienwälder auf den steilen Hängen der Berge, Kräuterarten, besonders Wildkräuter, welche auf den Höhen die ideale Frühlingsweise für viele Vieharten darstellen, für die mediterrane Macchia typische Baumarten und Buscharten wie z.B. Quercus Ilex) Pinus halepensis und Arbutus unedo in den waldigen Bereichen. Als sehr seltene endemische Pflanze ist die Ephedra major oder Ephedra nebrodensis vorhanden. Sie stellt ein Beispiel für aus dem tertiären Alter verbliebene Arten dar. In ganz Italien sind solche Pflanzen nur noch stellenweise vorhanden. Zu den betreffenden Stellen gehören die abeglegeneren und felsigeren Bereiche des Parks.
Die Fauna lässt sich in zwei Kategorien aufteilen, es gibt nämlich: Die Fauna, die an den Wasserläufen lebt, z.B. Wassertiere wie der Salmo trutta fario, und die Fauna, die in den Bergen lebt, z.B. Greifvögel wie der Circaetus gallicus und der Falco tinnunculus. Ausserdem leben in den rauhsten und einsamsten Gegenden des Parks die Wildkatze und der Martes martes.
Tausende Fledermäuse verharren übrigens während des Winters in den Grotten des Wasserfalls " Cascata delle Marmore".


 
Cascata delle Marmore (Marmore Wasserfall)
Cascata delle Marmore (Marmore Wasserfall)
Abtei von San Pietro in Valle (Ferentillo)
Abtei von San Pietro in Valle (Ferentillo)

Anziehungspunkte von Norden nach Süden

1) Marmore Wasserfall (Terni)
Es geht um einen künstlichen Wasserfall aus dem Fluss Velino, der nach etwa 90 km und dem Durchqueren der letzten Strecke des Retina Tals und einer Travertinterrasse, in den Fluss Nera hinunterfällt, der durch das unterliegende Tal fließt.

2) Dokumentationszentrum des Flussparks Nera (Collestatte - Terni)
Mit dem Beitrag des C.I.A.V (Centro Iniziative Ambiente Valnerina - Zentrum für die Umweltinitiativen von Valentina) ist in Collestatte das Dokumentationszentrum des Natürlichen Schutzgebiets des Flussparks Nerz gegründet worden. Die ornithologische sowie die mykologische Sektoren sind eingeschlossen.

3) Kanu-Zentrum von Arrone (Arrone)
4) Archäologische Stätte von Tripozzo (Arrone)
5) Archäologische Stätte von Monte Moro (Montefranco)
6) Museum des Apennins (Polino)
7) Sternwarte (Polino)
8) Colle Bertone, la Pelosa, Prato Manente, Fonte dell'acqua Viva (Polino)
- Zonen für Picknick und Wanderungen - CAI;
9) Sportklettern (Ferentillo)
10) Museum der Mumien (Ferentillo)
11) Abtei von S. Pietro in Valle (Ferentillo)


 
Wasserkraftwerk in Galleto
Wasserkraftwerk in Galleto

Die hydroelektrische Zentrale in Galleto

Die hydroelektrische Zentrale in Galleto ist durch eine Initiative der "Società Terni per l'Industria e l'Elettricità" und nach Projekt des Architekten Cesare Bazzani entstanden, um das wachsende Bedürfnis nach elektrischer Energie seitens der terninischen Industrie bzw. Waffenindustrie zu stillen. Die Zentrale wurde im Jahr 1929 eingeweiht.
Während des Zweiten Weltkriegs starteten die Allieerten wiederholt Versuche, das werk zu zerstörem, und im Juni 1944 jagten die Deutschen es im Rückzug in die Luft.
Gegen Ende des Jahres 1945 waren 4 Produktionseinheiten wieder aktiv.
Nach dem Jahr 1962 wurde die Anlage verstaatlicht und ging in den Besitz von "Enel" über. Im Jahr 1973 verdoppelte "Enel" die Produktion, indem eine weitere Zentrale in Monte Sant' Angelo erbaut und in Betrieb gebracht wurde.

Ab 2001 hat die "Società Endesa Italia" der Gruppe ENDESA von Enel sämtliche hydroelektrischen Werke um Terni aufgekauft. Heute produziert die Zentrale in Galleto mit der anliegenden Zentrale von Monte Sant' Angelo cirka 50% der Totalenergie.

Die Zentrale in Galleto funktioniert durch Wasserenergie aus dem Nera-Velino- System. Die Wasser dieser Flüsse kommen über den Kanal "Drizzagno" aus dem Becken in Piediluco.


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