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Parco di Migliarino, San Rossore, Massaciuccoli

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Anziehungspunkte

Spiaggia, Tenuta di S. Rossore
Spiaggia, Tenuta di S. Rossore

Die Strände des Parks

Der Parco di Migliarino San Rossore Massaciuccoli verfügt über 30 km Strand von Viareggio nach Calambrone und ein Meeresschutzgebiet von 9000 Hektar, die zusammen einen Naturraum in natürlicher Entwicklung bilden mit Dünen, Gehölzstreifen, den Mündungen der zwei wichtigsten toskanischen Flüsse, verschiedenen seltenen Pflanzen- und Tierarten, die seine natürliche Qualität bestätigen. Ein Ökosystem, das geschützt werden muss, wobei die Probleme der Küstenerosion und des Kunststoffes anzugehen sind mit einer Sensibilisierung für die Wichtigkeit, die Natur zu erleben, indem man sie respektiert, damit auch unsere Kinder diese Landschaften genießen können. Auf diesem Gebiet wechseln sich ausgestattete Badestrände mit freien Naturstränden und integralen Reservaten ab, mit Dünen und Wald in der unmittelbaren Umgebung.
Weitere Informationeni

Die Strände des Parks sind:


AnziehungspunktOrtschaft
  Bocca d'ArnoPisa (PI)
  CalambronePisa (PI)
  Il GomboPisa (PI)
  Lame di FuoriPisa (PI)
  Marina di LevanteViareggio (LU)
  Marina di PisaPisa (PI)
  Marina di Torre del LagoViareggio (LU)
  Spiagga della Lecciona e GuidiccionaViareggio (LU)
  Strand Bocca di SerchioVecchiano (PI)
  Strand Bufalina e di Marina di VecchianoVecchiano (PI)
  Strand Fiume Morto nuovoPisa (PI)
  Strand Fiume Morto vecchioPisa (PI)
  TirreniaPisa (PI)
 

Der See von Massaciuccoli

Der See von Massaciuccoli, der sich in der gleichnamigen Ortschaft befindet, ist Teil einer Lagune, die vom Fluss Serchio gebildet und dann überschwemmt wurde. Der See ist ca. 2 m tief und seine Flora und Fauna ist vielfältig und naturwissenschaftlich sehr interessant. Zwei Ortschaften liegen am Ufer des Sees: Torre del Lago und Massaciuccoli. Torre del Lago ist ziemlich berühmt, weil hier Giacomo Puccini wohnte; seine Villa, die am Ufer liegt, ist heute zum Museum geworden. Vor der Villa findet immer im Sommer eine Opernspielzeit im Freien statt, die den Werken des Maestro gewidmet ist.

Weitere Informationen (Text auf Italienisch)


 


Bücher und Fürer
 

Buche di Nerone

In Massaciuccoli liegen die Überreste einer römischen Villa und der Thermen, die „Buche di Nerone" (Höhlen Neros) genannt werden. Diese Ruinen bezeugen das Interesse des römischen Adels für diese Orte.


 

Das Landgut San Rossore

Mit einer Oberfläche von 4800 ha stellt das Landgut das Herz des Regionalparks nicht nur wegen seiner geographischen Lage dar, sondern auch wegen seiner ökologischen Vielfalt und der Besonderheiten seiner Landschaft. Das Landgut grenzt im Norden an den Fluss Serchio, im Osten an Fossa Cuccia, im Süden an den Fluss Arno und im Westen an das Tyrrhenische Meer.

Der Küstenstreifen in San Rossore, insbesondere das zentrale nördliche Gebiet, ist ziemlich unberührt. Hier leben Pflanzenarten, die typisch für die Italienischen Küsten sind: Strandwinde, Stacheldolde, Pankraz-Lilie usw. Unter diesen Pflanzenarten ist der Strandhafer besonders wichtig: es handelt sich um ein Gras, das für die Entstehung der hohen Küstendünen wesentlich ist. In diesem Habitat kann man folgende Vogelarten sehen: Austernfischer, Großer Brachvogel, Blauracke, Enten, Möwen und Basstölpel. In den umliegenden Gebieten kann man oft auch den Damhirsch und das Wildschwein sichten, die zwei am meisten verbreiteten Tierarten im Landgut.

Nördlich der Mündung des Flusses Arno, im südlichen Teil des Landgutes, erstrecken sich einige Sümpfe, die als „Lame" bekannt sind. Es handelt sich um ein Gebiet von ca. 400 ha, das völlig mit Gras bedeckt ist. Man kann hier eine atemberaubende Landschaft von der Küste bis zu den Wäldern und den Apuanischen Alpen genießen. Dieses Küstengebiet wird periodisch überschwemmt. Außer Sommer stellt diese Zone einen wichtigen Zufluchtsort für Tausende von Wasservögeln dar, vor allem Enten und Schreitvögeln, aber auch Kormoranen, Möwen und Reihern. Die Führungen ermöglichen den Besuchern, diese außergewöhnliche Landschaft durch unterschiedlichen Etappen in den Raststätten zu genießen, die mit Vogelbeobachtungsstationen ausgestattet sind.

Durch das Hinterland bis zum Meer ändern die Vegetation und der Boden: sumpfige Niederungen (die so genannten „Lame") und höhere Gebiete (Dünen) wechseln einander ab, und jedes Gebiet ist von einer besonderen Vegetation geprägt. Die für die Feuchtgebiete typischen Baumarten sind: Stieleiche, Pappel, Esche und Erle, die manchmal ihre Wurzeln direkt im Wasser haben. Auf den Dünen wachsen Baumarten, die ein trockenes Klima benötigen, wie beispielsweise Steineiche und italienische Steinkiefer, die hier vom Mensch intensiv eingeführt wurde. In den Wäldern kann man oft den Schwarzspecht und den Buntspecht sehen.

 Weitere Informationen (Text auf Italienisch)


 
Villa Borbone
Villa Borbone

Villa Borbone

Villa Borbone wurde am Anfang des 19. Jahrhunderts vom Architekt Lorenzo Nottolini im Auftrag von Maria Luisa Borbone realisiert. 1985 wurde sie vom Ingenieur Benvenuto Barsanti der Gemeinde von Viareggio geschenkt und ist deshalb heutzutage der Öffentlichkeit zugänglich. Seit 2006 befinden sich in Villa Borbone das Besucher- und Umweltbildungszentrum des Parco di Migliarino San Rossore Massaciuccoli. Das Besucherzentrum liegt nur 1,5 km vom Meer entfernt, innerhalb des Küstenwalds und einer weiten landwirtschaftlichen Zone. Wenn man auch das sich im Landgut Villa Borbone befindende Sumpfgebiet berücksichtigt, versteht man, wie es in diesem Park eine große Vielfalt von natürlichen Gebieten gibt.


 

Macchia Lucchese

In der Macchia Lucchese befinden sich viele leicht begehbare Wege und Wanderwege, mit denen man zwei verschiedene Gebiete kennen lernen kann: Der Wald und die Küste. Im Wald, zwischen Steineichen, Erlen, Eschen, Stieleichen und Pinien kann man auch den Specht hören. Hinter den Dünen befinden sich See-Kiefern, Steinlinden, Westliche Erdbeerbäume und Wacholdern. Infolge des Projekts "Life Natura Dune Tosca" wurden besondere Zonen für das Aufhalten von Zugvögeln sowie die Reproduktion von Amphibien neu gegründet.


 

Wanderweg der drei Kiefern


Landgut von Tombolo

Das Landgut von Tombolo, von etwa 5.000 Hektar, erstreckt sich auf die südliche Küste des Parks, zwischen dem Fluss Arno und Calambrone. Jahrhundertelang war das Landgut Eigentum der Kirche, und bis dem späten neunzehnten Jahrhundert war es von unterschiedlichen Zonen charakterisiert: Hohe und trockenen Zonen abwechselten sich mit niedrigen und sumpfigen Zonen. Mit den Savoyen wurden die notwendigen Trockenlegungswerken realisiert, einige Pinienwälder wurden gepflanzt, und das Straßennetz wurde geordnet.


Der Wanderweg der Drei Kiefern von San Piero a Grado ermöglicht, die waldigen Zonen des Parks unter dem natürlichen Gesichtspunkt sowie durch die Erinnerung der alten Berufe zu analysieren, welche jahrhundertelang den Wald geformt haben und den Lebensunterhalt der örtlichen Gemeinschaften ermöglichten, so dass diese Gebiete bis heute erhalten worden sind.

 Weitere Informationen (Text auf Italienisch)


 
Dünen der WWF Oase Tirrenia
Dünen der WWF Oase Tirrenia

WWF Oase in Cornacchiaia und Dune di Tirrenia


Landgut Tombolo

Das WWF Komitee der Oasi Litorale Pisano verwaltet zwei Zonen, welche sich im Parco Migliarino San Rossore Massaciuccoli befinden: Der Wald der Cornacchiaia und die Dune di Tirrenia.
Diese Gebieten sind unter dem botanischen sowie faunistischen Gesichtspunkt sehr interessant: Hier sind viele Tierarten beherbergt, darunter das Wildschwein, das Fuchs, der Europäische Dachs, die Baumhörnchen, der Siebenschläfer, das Gewöhnliche Stachelschwein, die Europäische Sumpfschildkröte, die Spechte, der Eichelhäher, der Bienenfresser und viele andere Singvögel. Auf der vom Arno gebildeten Schwemmlandebene entwickelt sich die typische Vegetation der WWf Oase "Bosco di Cornacchiaia": Die "Tomboli" wechseln sich mit den "Lame" ab, bzw. die Dünen sind von den feuchten Zonen getrennt.
Die WWF Oase "Dune di Tirrenia" wurde im Jahr 1997 in Zusammenarbeit mit dem Park, der Gemeinde und Provinz von Pisa gegründet. Die Oase bietet eine wuchernde Entwicklung der Macchie und deren typischen Pflanzenarten: die Gewöhnliche Goldrute und die Griechische Baumschlinge.


 
Villa Medicea
Villa Medicea

Landgut Coltano

Seit 1998 ist die Villa Medicea Besucher- und Umweltbildungszentrum des Parks. Sie befindet sich im kleinen Dorf Coltano, im Süden vom Park: Das Dorf ist das Ergebnis der Urbarmachungen, die im Laufe der Jahre realisiert wurden. Seine Geschichte hängt mit den Familien Medici, Lorena, Savoia und mit Guglielmo Marconi zusammen. Das ganze Gebiet von Coltano bietet eine große Vielfalt an Anregungen, um verschiedene Themen zu erarbeiten und zu vertiefen: Geologie, Geschichte, Natur, Kultur und Landwirtschaft.


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