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Parco di Migliarino, San Rossore, Massaciuccoli

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Das Landgut San Rossore

Mit einer Oberfläche von 4800 ha stellt das Landgut das Herz des Regionalparks nicht nur wegen seiner geographischen Lage dar, sondern auch wegen seiner ökologischen Vielfalt und der Besonderheiten seiner Landschaft. Das Landgut grenzt im Norden an den Fluss Serchio, im Osten an Fossa Cuccia, im Süden an den Fluss Arno und im Westen an das Tyrrhenische Meer.

Der Küstenstreifen in San Rossore, insbesondere das zentrale nördliche Gebiet, ist ziemlich unberührt. Hier leben Pflanzenarten, die typisch für die Italienischen Küsten sind: Strandwinde, Stacheldolde, Pankraz-Lilie usw. Unter diesen Pflanzenarten ist der Strandhafer besonders wichtig: es handelt sich um ein Gras, das für die Entstehung der hohen Küstendünen wesentlich ist. In diesem Habitat kann man folgende Vogelarten sehen: Austernfischer, Großer Brachvogel, Blauracke, Enten, Möwen und Basstölpel. In den umliegenden Gebieten kann man oft auch den Damhirsch und das Wildschwein sichten, die zwei am meisten verbreiteten Tierarten im Landgut.

Nördlich der Mündung des Flusses Arno, im südlichen Teil des Landgutes, erstrecken sich einige Sümpfe, die als „Lame" bekannt sind. Es handelt sich um ein Gebiet von ca. 400 ha, das völlig mit Gras bedeckt ist. Man kann hier eine atemberaubende Landschaft von der Küste bis zu den Wäldern und den Apuanischen Alpen genießen. Dieses Küstengebiet wird periodisch überschwemmt. Außer Sommer stellt diese Zone einen wichtigen Zufluchtsort für Tausende von Wasservögeln dar, vor allem Enten und Schreitvögeln, aber auch Kormoranen, Möwen und Reihern. Die Führungen ermöglichen den Besuchern, diese außergewöhnliche Landschaft durch unterschiedlichen Etappen in den Raststätten zu genießen, die mit Vogelbeobachtungsstationen ausgestattet sind.

Durch das Hinterland bis zum Meer ändern die Vegetation und der Boden: sumpfige Niederungen (die so genannten „Lame") und höhere Gebiete (Dünen) wechseln einander ab, und jedes Gebiet ist von einer besonderen Vegetation geprägt. Die für die Feuchtgebiete typischen Baumarten sind: Stieleiche, Pappel, Esche und Erle, die manchmal ihre Wurzeln direkt im Wasser haben. Auf den Dünen wachsen Baumarten, die ein trockenes Klima benötigen, wie beispielsweise Steineiche und italienische Steinkiefer, die hier vom Mensch intensiv eingeführt wurde. In den Wäldern kann man oft den Schwarzspecht und den Buntspecht sehen.

Weitere Informationen (Text auf Italienisch)

Provinze: Pisa Region: Toskana


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