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Anziehungspunkte

 

Der Umbrische Wald

Der Umbrische Wald erstreckt sich über 15.000 Hektar im Herzen Garganos und ist ein Mosaik der botanischen Arten, wo die grünen Patriarchen herrschen: Buchen, Zerreichen, Steineichen, Hainbuchen, Tannen und monumentale Kastanienbäume. Der ganze Wald erstreckt sich in seiner Gesamtheit von einer Höhe von zirka 300 Metern bis zu den 832 Metern des Bergs Iacotenente.
Diese Tatsache erklärt nur teilweise die große Vielfalt der wesentlichen Eigenheiten, die den Wald bilden, und der Assoziationen, die sie formen.
Der braune Boden, der sich im Umbrischen Wald reichlich befindet, ist das Ergebnis einer sehr langsamen Zersetzung, die von Pilzen, Larven und holzfressenden Insekten bewirkt ist. Es sind einige Tausend Jahre erforderlich, damit eine Schicht braunes waldiges Bodens von 25 cm entsteht. Die Anwesenheit des braunen Bodens macht das Land des Waldes geeignet für das Leben der Vegetation.


 
 

Die Tremiti Inseln

Der Archipel der Tremiti Inseln liegt 22 km von der Küste Garganos entfernt und besteht aus drei größten Inseln - San domino, San Nicola und Capraia - der kleinen Insel Crepaccio und zahlreichen Klippen und Felsvorsprüngen. San Domino bietet den Besuchern den Zauber der Grotten, darunter die Grotte der Viole und ihre mit Flockenblumen und Greiskräutern bedeckte Wände, und die Grotte des Bue Marino, Zuflucht der Mittelmeer-Mönchsrobbe. Die Insel Capraia ist von zahlreichen Klüften und einem natürlichen Tunnel aus kalkhaltigem Gestein charakterisiert, der auf eine Bucht namens Architello hindeutet.
Was die Umwelt betrifft, ist die verlassene Insel Pianosa für die reichen Fischressourcen sehr wichtig. Die geologische Struktur der Inseln besteht aus Kalksteinen aus verschiedenen Epochen, die in der Vergangenheit die natürlichen Brücke mit der Balkanhalbinsel bildeten.
Die faszinierende Morphologie der Inseln Tremiti stammt von der petrologischen Natur ihrer Felsen und der unaufhörlichen Wirkung der See, die Buchten, Grotten, Klippen usw. formte. Die kalkhaltigen Felsen haben die karstigen Phänomene der Schluchten hervorgehoben.


 

San Giovanni Rotondo

San Giovanni Rotondo liegt auf einem Tal am Abhang des Gargano. Der Beiname "Rotondo" (d.h. "rund") stammt aus einem runden Bau, nämlich dem Janus gewidmeten Tempel, der später zur kleinen Kirche San Giovanni wurde. Der Tradition nach wurde das Dorf von der Bevölkerung von Castel Pirgiano gegründet. In der Nähe vom Dorf sind die Spuren der verschiedenen Kulturen, die in der Vergangenheit dort blühten, noch zu sehen: Ein Menhir aus dem 5.-4. Jahrtausend v. Chr. in Monte Calvo, Funde aus dem Moustérien neben dem See Sant'Egidio, Ansiedlungen aus der Jungsteinzeit in Coppa Maselli und Coppa Avatra, die Ruinen des Dorfes Gargaros-Bisanum in der Altstadt des bewohnten Gebiets. Die ersten sicheren Informationen über die Kleinstadt liegen 1095 zurück.
Die Anwesenheit von Pio von Pietralcina, dem bescheidenen Mönch, der am 2. Mai 2000 von Johannes Paul II. für selig erklärt wurde, hat eine tiefe Bedeutung für die Geschichte und das Schicksal des Dorfs gehabt.
Der Mönch trug zur Verwirklichung der großen Werke bei, die der Menschheit gewidmet waren, darunter das moderne Krankenhauszentrum "Casa Sollievo della Sofferenza", das moderne Heiligtum neben der alten kleinen Kirche Santa Maria delle Grazie.


 
 
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