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Parco Naturale Regionale dell'Antola

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Dies ist ein lokales banner für Operateure, Aktivitäten und Initiativen des Territoriums

Naturschutzgebiet

Identitätskarte

  • Antola Parco Naturale Regionale:
    • Grundstucksgröße (ha): 4.837,00
    • Regionen: Liguria
    • Provinzen: Genova
    • Städte: Busalla, Crocefieschi, Fascia, Gorreto, Montebruno, Propata, Ronco Scrivia, Rondanina, Savignone, Torriglia, Valbrevenna, Vobbia
    • Zur Festlegung von Maßnahmen: LR 12 22/02/1995
    • Offizielle Liste Nat.: EUAP0965
  • Andere Schutzgebiete verwaltet:
    • Zona Speciale di Conservazione Conglomerato di Vobbia
    • Zona Speciale di Conservazione Lago Brugneto
    • Zona Speciale di Conservazione Parco dell'Antola
    • Zona Speciale di Conservazione Rio di Vallenzona
    • Zona Speciale di Conservazione Rio Pentemina

 

  • Regionalgesetz: Nr. 12 vom 22/02/1995
  • Parkstatut: Veröffentlicht im BURL vom 27/04/2011. Nr.4 Teil III
  • Parkplan: Angenommen vom Regionalrat, Erlass Nr. 42, vom 03.8.2001

 

 

Naturpark bedeutet…

Oberfläche: Schutzgebiet 4.837 ha, Umgebung 5.832 ha

Der Naturpark Antola ist eines der schönsten Gebiete im genuesischen Hinterland und ligurischem Appennin. Das Hügel- und Berggebiet grenzt im Norden an den Piemont, im Osten an die Emilia-Romagna, und ist leicht von der Provinz Pavia aus erreichbar. Der Park umfasst zwei Täler - Scrivia und Trebbia - mit verschiedenen geomorphologischen Merkmalen. Diese wiederum umfassen Felsformationen, wie beispielsweise das Konglomerat in Savignone im Gegensatz zu den sanften Hängen aus mergeligem, kalkhaltigen Antola - Gestein.
Im Schutzgebiet ist die Umwelt vielfältig. Es gibt Täler, Gipfel, Wälder, Weiden, Lichtungen, Felswände, Wildbäche und Seen. Der vom Gipfel des Antola bewachte "Parco" stellt ein nicht nur natürlich, sondern auch historisch, architektonisch und kulturell wichtiges Menscheitserbe dar.
Die Täler des Antola sind ideal, um Sport zu treiben oder die Freizeit auf den insgesamt 270 Km langen Routen (fast alle F.I.E Wanderwege) zu verbringen. Die sportlichen Aktivitäten, die hier betrieben werden können, sind: Reiten, Kanufahren auf den grossen Flüssen in Val Trebbia, Klettern und Bergsteigen im Gebiet der Rocche del Reopasso, Mountainbiken und Radfahren, Gleitschirmfliegen, Flugdrachenfliegen, Bogenschiessen in Monte Maggio, Angeln, Winterwanderungen mit Skiern, und Bergsteigen auf dem Gebirgskamm des Antola.

Der Monte Antola

Der Monte Antola (1597 m), höchster Berg im Naturpark, erhebt sich aus dem Gebirgskamm, der das Hochtal Scrivia mit dem Hochtal Trebbia verbindet. Der Antola ist für die bunten Blumen bekannt, welche seine Hänge färben. Neben den Narzissen, die in Ligurien immer seltener werden, bekommt man auch Orchideen, Enzyane, Lilien, Ranunkeln und Akeleien zu sehen. Dieser Berg ist nicht nur ein geschätztes Wanderziel, sondern auch eine antike Kreuzung überregionaler Pfade, welche über die Jahrhunderte hinweg von den örtlichen Gemeinschaften, besonders zu Handelszwecken, benutzt wurden. In der Vergangenheit kamen die Talbewohner übrigens auf die Hänge des Antola, um Heil- und Gewürzpflanzen zu sammeln, die überwiegend in der Volksmedizin verwendet wurden. In der Nähe des Gipfels steht die Berghütte des Parks, in der zur Zeit noch Bauarbeiten im Gang sind. Von hier aus kann man eine herrliche Aussicht geniessen, denn der Blick schweift an heiteren Tagen vom ligurischen Meer bis hin zu den drei Massiven der nordwestlichen Alpen - Monviso, Rosa und Bianco.

Die Täler des Naturparks

Val Vobbia

In Val Vobbia, dessen Wildbach in "Isola del Cantone" in den Wildbach Scrivia fliesst, ist die Landschaft wild. Es gibt eine in Konglomeratgestein ausgehöhlte Schlucht und ein einst zwischen zwei Felstürmen aus Puddingstein erbautes Schloss namens Castello della Pietra, Es ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Tales, das von steilen Felswänden und sanften Hängen mit grossen Kastanienwäldern gezeichnet wird. Die Kastanienbäume, welche einst von den Talbewohnern selbst gepflanzt wurden, spielten früher eine wichtige Rolle. Ihre Früchte wurden frisch gegessen oder in besonderen Steinstrukturen, seccherecci genannt, gedörrt und gemahlen. Diese Strukturen aus Stein sind heute noch in den hiesigen Wäldern und in der Nähe von Bauernhäusern zu sehen. Die Verwendung der Kastanienbäume als Brennholz und für den Hausbau hat zur Verwandlung der prächtigen Kastanienwälder in Niederwälder geführt. Trotzdem bestehen in Val Vobbia diverse Kastanienwälder mit jahrhundertealten Exemplaren. Man kann diese auf dem Wanderweg "Il Sentiero dei Castellani", der auch ohne Führung begehbar ist, oder auch in anderen Tälern des Parks, problemlos bewundern.

Val Pentemina und Val Brevenna

Val Pentemina und Val Brevenna sind nicht nur unter dem naturwissenschaftlichen Gesichtspunkt interessant. Ihre Bedeutung ist auch historisch, wie die Spuren antiker Bauernkultur auf den Berghängen dieser Täler beweisen. Die ländlichen Dörfer, darunter Pentema, Senarega, Chiappa, Casareggio und Tonno, mit ihren Terrassierungen und Bauernhäusern, sind Zeugnisse einer jahrhundertealten Zivilisation, die viele Generationen lang mit grosser Mühe überlebt hat. Besonders verbreitet sind hier die alten Mühlen. In Porcile im Brevenna-Tal kann man eine Mühle besichtigen, die erst vor Kurzem restauriert wurde. Ausserdem sollte man sich die sogenannten Casoni, d.h. uralte Steinhäuser, welche allerdings bis vor Kurzem noch benutzt wurden, nicht entgehen lassen.

Hochtal Trebbia

Im Hochtal Trebbia wird die Landschaft von kleinen, zertsreuten Dörfern geziert. Grosse Seen und Wildbäche, z.B. der Brugneto See,die Wildbäche Trebbia, der Terenzone und der Cassingheno, sowie üppige Buchenwälder sind weitere reizvolle Elemente dieses harmonischen Landschaftsbilds. Der Wildbach Trebbia mit seinem klaren Wasser und seinen Mäandern ist ein beliebtes Reiseziel für Touristen und diejenigen, die Sport treiben wollen. Hier sind zahlreiche Zeugnisse der früheren Bauernkultur zu finden, welche die starke Veränderung der Umwelt durch den Menschen beweisen. Beispiele hierfür sind die Terrassierungen, die ländliche Architektur, die Bauernhäuser mit ihren Strohdächern, die vielen Mühlen und die alten Brücken. Wiesen und Weiden, auf denen heute noch, besonders im Sommer, Rinderherden weiden, sind ideale Bereiche zur Bewunderung der vielfältigen Flora des Parks. Ausserdem kann man hier Damhirsche, Rehe und Füchse sowie Amphibien, Reptilien, Vögel und bezaubernde Schmetterlinge sehen.

Naturpark bedeutet auch…

  • Förderung traditioneller Aktivitäten: Zu den wichtigsten Zielen des Naturparks zählt die Förderung von Aktivitäten zur kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gegend, nämlich landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Aktionen sowie Aktivitäten über Tourismus, Handwerk und Handel.

  • Bessere Nutzung: Zu einer sinnvolleren Nutzung des Territoriums ist es auch notwendig, die Unterkunftsmöglichkeiten im Hochtal Scrivia und Hochtal Trebbia zu verbessern und zu erweitern.

  • Umweltbildung: Der Naturpark bietet einen Umweltbildungsservice für Schulen sowie Fortbildungskurse für Lehrer. Auf Wunsch kann man spezifische Projekte durchführen oder bestimmte Themen vertiefen.

  • Landnutzung: Durch eine Initiative der Parkverwaltung werden zukünftig landwirtschaftliche Betriebe und örtliche Verbände für Pflege und Verwaltung der Wanderwege zuständig sein.

  • Typische Produkte: Dank dem "Rete di Mercato Locale", das landwirtschaftliche Betriebe umfasst, kann man endlich wieder viele ortstypische Traditionsprodukte verkosten oder lokale Handwerksprodukte bewundern.

  • Wissenschaftliche Recherche: Forschung spielt eine wesentliche Rolle im Naturpark, weswegen in enger Zusammenarbeit mit der Universität Genua sogenannte Universitätssektoren eingerichtet wurden.

Umweltzertifikat ISO 14001

Der von der Region Ligurien finanzierte Pfad zur Realisierung und Zertifizierung eines Systems des Umweltmanagements ISO 14001 endete bestmöglich.
Der Park hat nicht nur die Zertifizierung ISO 14001, sondern auch eine wichtige Anerkennung von den Gemeinden Propata und Torriglia bekommen.
In einem Gebiet, dessen wichtigster Verbündete die Umwelt ist, bezeugen drei Körperschaften ihren Einsatz und ergreifen sie alle Maßnahmen, die Beachtung der Normen und den Vorgang zu garantieren, der vereinbar und folgerichtig mit der Umweltpolitik ist.

Mit der Entscheidung Nr. 9 des Rats des Parks am 22. Juni 2012 wurde die Umweltpolitik angenommen, die die Prinzipien, die Zwecke und die nützlichen Tätigkeiten zur Implementierung eines Systems des Umweltmanagements ISO 14001 enthält.

Die Zertifikatskörperschaft Bureau Veritas, in Übereinstimmung mit der Technischen Ordnung Accredia RT-09, hat solches Ergebnis mit dem Zertifikat Nr. IT255044 offiziell anerkannt.

 

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